1. Unsere Expansionsstrategie? Nachhaltig nachbarschaftlich!

Unsere Expansionsstrategie? Nachhaltig nachbarschaftlich!

Als zuverlässiger und attraktiver Nahversorger ist ALDI Nord mit mehr als 2.200 Filialen überall dort vertreten, wo Menschen leben und arbeiten. Damit das so bleibt, wird das Filialnetz kontinuierlich optimiert und ausgebaut. Im Gespräch erklärt Torsten Janke, Geschäftsführer Immobilien & Expansion bei ALDI Nord, was ihn und sein Team gerade an- und umtreibt.    

Torsten Janke, Geschäftsführer Immobilien & Expansion bei ALDI Nord

Worauf kommt es heute bei einem modernen Lebensmittelmarkt an?
Torsten Janke: Wir sind überzeugt davon, dass unser Discount-Prinzip heute und zukünftig wichtiger ist als jemals zuvor. Aber wir wissen auch: Es ist Zeit, Discount neu zu denken. Das bedeutet für uns, alle Menschen immer und überall mit dem zu versorgen, was sie zum täglichen Leben brauchen: eine große Auswahl hochwertiger und frischer Lebensmittel zum niedrigst möglichen Preis, und das schnell und einfach. Damit kommt es neben dem richtigen Sortiment ganz klar auch auf optimale Standorte und ein modernes Filialkonzept an, um unseren Kunden einen attraktiven Einkauf zu ermöglichen.  

Wie tragen Sie, aus Sicht der Expansion, zu dieser Attraktivität bei?
Torsten Janke: Wir richten unsere Standorte genau auf die heutigen Anforderungen unserer Kunden aus. Das beginnt damit, dass unsere Märkte einfach erreichbar sind und über eine gute Verkehrsanbindung verfügen – unabhängig von der Wahl des Verkehrsmittels. Weiter geht es mit einer ausreichend großen Verkaufsfläche. Nicht nur, um unser Sortiment übersichtlich zu platzieren, sondern auch um breitere Gänge oder beispielsweise separate Leergutannahmeräume zu realisieren – damit unsere Kunden alles schnell und komfortabel erreichen. Höhere Decken und viel Tageslicht durch große, zum Teil bodentiefe Fenster sorgen darüber hinaus für ein großzügiges Raumgefühl und ein modernes Ambiente.    

Zeitgemäß und zukunftsweisend versorgen wir unsere Filialen mit erneuerbaren Energien, setzen dabei auf Solarstrom und nutzen die Abwärme unserer Kühlsysteme. Fossile Energieträger kommen in Neubauten nicht mehr zum Einsatz.

Torsten Janke, Geschäftsführer Immobilien & Expansion bei ALDI Nord

ALDI Nord will weiter expandieren. Was sind aktuelle Hindernisse und Hürden?
Torsten Janke: Wir wollen die Einkaufs- und Lebensqualität unserer Kunden und Mitarbeiter in den Regionen konsequent verbessern. Dafür investieren wir weiterhin in Standorte, mit denen wir nah an unseren Kunden sind – dort, wo sie leben und arbeiten. Allerdings: In Deutschland steht nur ein sehr kleiner Teil der Siedlungs- und Verkehrsflächen dem Einzelhandel zur Verfügung. Davon wiederum wird nur ein geringer Teil von den Kommunen zur Nutzung durch den Lebensmitteleinzelhandel ausgewiesen.

Was heißt das konkret?
Torsten Janke: Dass es für mein Team und mich eine tägliche Herausforderung ist, die richtigen Flächen zu realisieren, die es für einen attraktiven Nahversorger braucht. Es gilt die Anforderungen, die unsere Kunden an uns stellen, mit denen der Raum- bzw. Stadtplaner, Anwohner und weiterer Interessensgruppen in Einklang zu bringen. Im Vordergrund stehen dabei oft Fragen zur Verkehrs- und Anliefersituation und Lärmentwicklung. Einen Interessensausgleich schafft das System der Bauleitplanung, bei der eben jene Fragen zielführend und im Kontext des Bedarfs einer funktionierenden Nahversorgung erörtert werden. Mit unseren Immobilienexperten begleiten wir diesen Prozess im offenen Dialog, um größtmögliche Transparenz für alle Beteiligten zu schaffen.    

Konzentrieren sich die Bauvorhaben von ALDI Nord aktuell im ländlichen oder im städtischen Bereich?
Torsten Janke: Wir sind ein Nahversorger für alle Menschen. Deshalb gibt es keine Fokussierung auf eine bestimmte Region. Mit unseren mehr als 2.200 Filialen sind wir in Deutschland nahezu flächendeckend erreichbar. Die Anzahl der Filialen orientiert sich an der Bevölkerung in der Umgebung. So kann es vorkommen, dass Filialen geschlossen werden, weil Menschen wegziehen oder wir zusätzliche Filialen eröffnen, wo Menschen hinziehen. Was zählt, ist die Nähe zu unseren Kunden.

ALDI Nord Filiale

Also muss sich die Expansionsstrategie von ALDI Nord ändern?
Torsten Janke: Nicht grundsätzlich ändern, aber erweitern. Im Vergleich zu früher, wo wir uns überwiegend auf der grünen Wiese platziert haben, sind wir heute verstärkt an zentrumsnahen Lagen interessiert, da immer mehr Menschen in dichtbesiedelten Gebieten leben. In städtischen Bereichen setzen wir deshalb nicht mehr nur auf den klassischen, alleinstehenden ALDI Markt oder die Lage im Fachmarktzentrum, sondern gezielt auch auf Märkte in der direkten Innenstadt, in Shoppingcentern und Fußgängerzonen. Insbesondere in den großen Ballungszentren wie Berlin, Hamburg oder Essen werden wir mehr solcher Standorte eröffnen.

Mit welchem Ziel?
Torsten Janke: Dadurch erreichen wir nicht nur Menschen, die direkt in den Städten leben, sondern auch Berufspendler, die auf dem Heimweg schnell und einfach ihren täglichen Einkauf erledigen möchten.

Gibt es denn diese zentrumsnahen Flächen?
Torsten Janke: Ja, da es immer mehr freiwerdende, zum Teil auch sehr große Einzelhandelsflächen in den Innenstädten gibt, was dem strukturellen Wandel insgesamt geschuldet ist. Zudem nutzen wir – dort wo es wirklich Sinn macht – flexible Standortoptionen, zum Beispiel in Verbindung mit Wohnungen, Arztpraxen oder anderem Gewerbe. Damit können wir den zum Teil akuten städtebaulichen Anforderungen gerecht werden und gleichzeitig ausreichend große Filialen in interessanten Lagen umsetzen. Das ist allerdings nicht die Regel und wird erst als Kompromisslösung in Betracht gezogen, wenn andere Optionen ausgeschöpft sind.

Was verstehen Sie unter interessanten Lagen?
Torsten Janke: Attraktiv wird ein Standort für uns immer dann, wenn er nah an den Lebensmittelpunkten unserer Kundinnen und Kunden liegt und sich entsprechend der Bedürfnisse unserer Kunden realisieren lässt – also mit ausreichend großer Verkaufsfläche, Parkmöglichkeiten und einer guten Verkehrsanbindung, insbesondere auch mit dem öffentlichen Nahverkehr. Hinzu kommen Kriterien wie Anlieferungssituation oder Lärmschutz. Wo und wie ein Markt umgesetzt werden kann, ist daher von Fall zu Fall sehr individuell zu beurteilen.  

Schließt das die Präsenz auf dem Land künftig aus?
Torsten Janke: Keinesfalls. Der Lebensmitteleinzelhandel stärkt den ländlichen Raum und fördert die Attraktivität lokaler Strukturen. Unsere Erfahrung zeigt, dass sich durch das Angebot an Einkaufsmöglichkeiten lokale Gemeinschaften stabilisieren. Vor allem aber entwickelt sich Wohnbebauung eher dort, wo es Versorgungsangebote für den täglichen Bedarf überhaupt gibt. Aber auch hier ist es die Nähe zu unseren Kunden und die gute Erreichbarkeit, die Standorte für uns, als Nahversorger, interessant machen.   

Werden Neuansiedlungen oder Erweiterungen von Lebensmittelmärkten verhindert, hat das nicht nur direkte ökonomische Folgen für die Unternehmen, sondern auch Auswirkungen auf das Nahversorgungsangebot, die Attraktivität und Lebensqualität einer ganzen Stadt und Region.

Torsten Janke, Geschäftsführer Immobilien & Expansion bei ALDI Nord

Warum sollten sich Städte und Kommunen für ALDI Nord entscheiden?
Torsten Janke: ALDI Nord baut innovativ und ansprechend, unsere Filialen überzeugen durch moderne Optik. Dadurch werten wir Standorte auf, was für die Entwicklung von Städten und Kommunen ein wichtiges Kriterium ist. Zudem sind wir ein verlässlicher Partner mit sehr, sehr viel Erfahrung im Immobiliengeschäft und einem ausgewiesenen Gespür für lokale Belange. Unsere Regionalgesellschaften mit unseren vielen Tausend Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bilden ein starkes Netzwerk in den Regionen. Wir verfolgen langfristige Standortplanungen und schaffen damit wirtschaftliche Werte für Städte und Kommunen, insbesondere auch als Arbeitgeber.

Was zeichnet ALDI Nord denn als Arbeitgeber aus?
Torsten Janke: Unsere Gesellschaften sind über 38.000 Mitarbeitern ein verlässlicher Arbeitgeber mit attraktiven Bedingungen. Das beweist auch die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit von zehn Jahren, worauf wir stolz sind. Und durch Neubau und Erweiterungen unserer Verkaufsstellen entstehen zusätzliche Arbeitsplätze. So sind wir durch die erheblichen Investitionen in neue Techniken und unseren eigenen Mitarbeiterstamm ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Dazu kommt, dass das Discountsortiment von ALDI Nord über das Jahr verteilt viele regional gekennzeichnete Artikel beinhaltet, bei denen wir eng mit regionalen Lieferanten zusammenarbeiten. So entsteht eine wichtige Wertschöpfungskette.

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