Besser nutzen, weniger wegwerfen
  1. Verantwortung
  2. Weniger wegwerfen

Lebensmittel gehören nicht in den Müll: besser nutzen, weniger wegwerfen

Stellen Sie sich vor, Sie kommen vom Einkauf nach Hause und werfen ein Drittel der Lebensmittel direkt in die Mülltonne. Klingt absurd, ist aber Realität. Aufs Jahr gerechnet werfen deutsche Privathaushalte etwa sechs Millionen Tonnen Lebensmittel weg! Die Menge entspricht etwa 600.000 gefüllten Müllwagen. Würde man diese Müllwagen in einer Schlange aufstellen, wäre sie 6.000 Kilometer lang – das ist fast so lang wie die Strecke von Berlin nach New York.

Wir alle können etwas tun

Diese Verschwendung hat Folgen: Fürs Portemonnaie – Lebensmittel, die im Müll landen, sind im wahrsten Sinne des Wortes „herausgeworfenes Geld“ – und vor allem für die Umwelt. Denn nicht nur die Bananen oder der Joghurt werden verschwendet, sondern auch die Ressourcen, die für ihre Herstellung gebraucht wurden: Boden, Wasser und Dünger sowie Energie für Ernte, Verarbeitung und Transport. Und für die Entsorgung der Abfälle wird erneut Energie verbraucht.

Das muss nicht sein! Deshalb setzen wir uns bei ALDI Nord für einen verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln ein. Aber auch jeder Einzelne kann in seinem Alltag etwas tun.

Tipps und Tricks für den Einkauf und zuhause

Wie Sie daheim und im Alltag Ihre Lebensmittel vor der Tonne retten können? Ganz einfach: Mit der ALDI Regel.

Die ALDI Regel gegen Lebensmittelverschwendung:

A wie Abschätzen: clever planen und sparen

Der gute alte Speiseplan
Oma wusste noch, wie es geht: Vor jedem Einkauf hat sie einen Speiseplan geschrieben mit Mahlzeiten, die in der jeweiligen Woche gekocht werden sollen. Das erleichtert nicht nur den Gang durch den Supermarkt und spart Zeit beim Einkaufen, sondern ist auch gut für den Geldbeutel.

Den Kühlschrank inspizieren
Vor jedem Einkauf lohnt ein Blick in den Kühlschrank oder in die Speisekammer. Was fehlt und was muss aufgefüllt werden? Versteckt sich noch etwas in der Ecke der Kühlschranktür, das schon auf meiner Einkaufsliste steht? Mit unserer ALDI App  ist das Planen Ihres Einkaufs ganz simpel: Einfach einen oder mehrere Einkaufszettel anlegen, mit der Familie oder Freunden teilen und gemeinsam bearbeiten. So ist der Einkaufsplan nicht nur immer vollständig, sondern auf dem Smartphone auch immer dabei!

Die Menge macht‘s
Frisches Obst und Gemüse wird gerne im praktischen Pack gekauft. Häufig sind es vor allem diese Lebensmittel, die nicht rechtzeitig gegessen werden können und deshalb im Müll landen. Wir möchten Ihnen die Möglichkeit geben, individuelle und kleinere Mengen einzukaufen: Deshalb führen wir bei ALDI loses Obst und Gemüse.

L wie Lagern: richtig aufbewahren, länger frisch genießen

Kühlschrank richtig einräumen

Grundregel beim Einräumen: First in First Out!
Egal ob im Vorrats-, Kühl- oder Gefrierschrank, es gilt das Prinzip: FIFO – First in First Out! Das bedeutet, dass das, was zuerst im Schrank war, auch zuerst aufgebraucht werden sollte. Neue Lebensmittel werden also am besten hinter die schon vorhandenen eingeräumt.  

So bleiben Obst und Gemüse lange knackig frisch
Grundsätzlich fühlen sich fast alle Obst- und Gemüsesorten im Kühlschrank wohl – lediglich Auberginen, Kartoffeln, Kürbis und Tomaten sollten lieber bei Zimmertemperatur aufbewahrt werden. Für die Lagerung von Obst gilt die Faustregel, dass heimische Sorten wie Äpfel, Kirschen oder Pflaumen kühl aufbewahrt werden können, während es exotischen Südfrüchten wie Mangos, Bananen oder Zitrusfrüchten im Kühlschrank zu kalt ist.

Jedoch sollten Sie bei der Aufbewahrung von Obst und Gemüse beachten, dass manche Sorten „atmen“ und mit der Zeit das Reifegas Ethylen ausstoßen. Das kann dazu führen, dass in der Nähe befindliches Obst und Gemüse schneller altert – und verdirbt. Eine Auswahl von Obst- und Gemüsesorten, die lieber getrennt von anderen gelagert werden: Äpfel, Avocados, Bananen, Birnen sowie Feigen, Mangos, Nektarinen, Pfirsiche, Pflaumen und Tomaten.

 

Extratipp:

Falls mal etwas Obst oder Gemüse übrigbleibt, kann es eingefroren oder zu einer leckeren Marmelade oder einem Chutney verarbeitet werden. Auch eine super Geschenkidee!

Brot: nicht luftdicht verpacken
Es ist doch immer das Gleiche: Entweder trocknet das Brot aus oder es schimmelt in der Plastiktüte. Um Brot vor dem Austrocken zu schützen, können Sie es in einem Brotkasten oder in einem Tontopf mit Deckel lagern. Wichtig ist, das Brot nicht luftdicht zu verpacken, weil es dann besonders schnell weich wird. Denn auch die Umgebung, in der das Brot gelagert wird, hat einen Einfluss auf die Entwicklung: Staut sich in der Verpackung feuchte Luft, die nicht entweichen kann, steigt die Gefahr, dass sich Wasser sammelt – die Folge ist Schimmel.

Extratipp:

Falls das Brot doch einmal zu trocken geworden ist, kann es mit einer Küchenmaschine zu Paniermehl verarbeitet werden.

Fisch, Fleisch und Wurst gehören in den Kühlschrank
Ob geräucherter Lachs, französische Baguette-Salami oder zarte Geflügelbrust: Sie alle sind leicht verderblich und sollten nach dem Einkauf direkt in den Kühlschrank geräumt werden. Denken Sie daran, an heißen Tagen oder für längere Strecken nach dem Einkauf eine Kühltasche mitzunehmen und nur die Menge einzukaufen, die Sie auch zeitnah verzehren.

D wie Datum beachten: Mindesthaltbarkeit und Co.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) auf verpackten Lebensmitteln gibt an, bis wann ein ungeöffnetes Produkt bei richtiger Lagerung seine Eigenschaften – wie Geruch, Geschmack und Nährstoffgehalt – mindestens behält. Viele Lebensmittel sind also auch noch nach Ablauf des MHDs genießbar. Vorsichtig sollten Sie beim Verbrauchsdatum sein. Dieses finden Sie auf schnell verderblichen Lebensmitteln wie frischem Fleisch oder Fisch. Die Angabe „zu verbrauchen bis“ gibt das tatsächliche Datum an, bis zu dem ein Lebensmittel verzehrt werden sollte.

Infografik: Kann ich das noch essen?

I wie Inspirieren lassen:

Der letzte Schrei: Meal Prep
Haben Sie schon einmal vom aktuellen Trend „Meal Prep“ gehört? Das bedeutet „meal preparation“ – und dahinter verbirgt sich nichts anderes als das gute alte Vorkochen von Gerichten, zum Beispiel am Wochenende für die folgende Arbeitswoche. Das spart nicht nur Zeit, sondern man kann auch alle angebrochenen Lebensmittel direkt verarbeiten. So müssen weniger Lebensmittel weggeworfen werden!

Reste-Essen: Bowls einfach selber machen
Aus Resten können leckere neue Gerichte entstehen – bereiten Sie doch mal aus den übrig gebliebenen Lebensmitteln das aktuelle Trendgericht zu: eine leckere Bowl! In dem Schüssel-Gericht können rohe und gekochte Zutaten wild kombiniert werden. Je bunter die Auswahl an Zutaten, desto mehr verschiedene Nährstoffe enthält das Essen – was besonders gut für eine bewusste Ernährung ist. Einfach lecker! Wie eine dunkle Banane oder Kartoffelreste noch eine Chance bekommen, ist hier nachzulesen: https://www.aldi-nord.de/themenwelten/frische-ideen.html

ALDI Regeln

Unsere ALDI Regeln zum Nachschlagen & Herunterladen:

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Ein Herz für jeden Apfel

Apfelblüte auf dem Apfelhof Recht im Alten Land.

Äpfel wachsen bekanntlich am Baum – und dort sind sie Wind und Wetter ausgesetzt. Da kann es schon einmal vorkommen, dass sie ein bisschen zu viel Sonne abbekommen oder dass ein Hagelschauer Spuren hinterlässt. Solche „Wetteräpfel“ gibt es immer öfter, denn extreme Wetterereignisse treten häufiger auf. Das kann für die Obstbauern enorme finanzielle Auswirkungen haben. Bislang konnten sie diese Äpfel mit kleinen Schönheitsfehlern nur noch zum niedrigen Preis verkaufen – als „Mostäpfel“ für die Herstellung von Apfelsaft. Dabei schmecken die Wetteräpfel noch genauso lecker wie ihre makellosen Geschwister.

ALDI hat ein Herz für jeden Apfel: Bei uns gibt es seit 2019 in vielen ALDI Filialen Wetteräpfel aus der Region zu kaufen. Das ist gut für die Obstbauern – und gut gegen Lebensmittelverschwendung.

„Im letzten Jahr hat es uns und vielen anderen Obstbauern im Alten Land fast die ganze Apfelernte verhagelt. Und auch dieses Jahr ist ein Viertel der Ernte betroffen. Deshalb freuen wir uns sehr, dass wir unsere Wetteräpfel bei ALDI verkaufen können. Für Familienbetriebe wie unseren ist das eine große wirtschaftliche Entlastung – denn wir müssen nun auch bei Extremwetter nicht gleich um unsere Existenz fürchten“.

Stefan Recht vom Fruchtgroßhandel Recht im Alten Land, 2020

Stefan Recht vom Fruchtgroßhandel Recht im Alten Land, 2020
Foto: Sonja Recht

Apfel-Vanille-Pistazienkuchen

Besonders eignen sich die Wetteräpfel für die Weiterverarbeitung, beispielsweise für einen leckeren Apfelkuchen.

Unser Rezept gegen Lebensmittelverschwendung

Seit vielen Jahren setzen wir bei ALDI Nord zahlreiche Maßnahmen gegen Lebensmittelverschwendung um. Unser Ziel: Unsere Kunden sollen stets alle Produkte in unseren Regalen vorfinden – und gleichzeitig wollen wir so wenig Lebensmittelabfälle wie möglich verursachen. Um das zu erreichen, drehen wir an verschiedenen Stellschrauben.

Optimale Planung

Optimale Planung

Unser Einsatz gegen Lebensmittelverschwendung beginnt mit genauer Planung und täglichen Bestellungen. Unsere Mitarbeiter in den Märkten nutzen dafür ein intelligentes Bestellsystem: Es erfasst automatisch, welche Waren benötigt werden und passt die Bestellmenge individuell für jeden Markt an. Andere Abteilungen wie Logistik und Einkauf stellen den Filialen zusätzliche Informationen zur Verfügung, die dafür sorgen, dass das System zuverlässige Bestellvorschläge macht. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass alle Produkte stets in ausreichender Menge vorhanden sind – und gleichzeitig verhindern wir, dass am Ende des Tages große Warenmengen übrigbleiben und möglicherweise entsorgt werden müssen. Kurze und ausgeklügelte Transportwege sorgen zudem dafür, dass kaum Lebensmittel auf dem Weg in die Filiale beschädigt werden und die Haltbarkeit des Produktes in den Verkaufsstellen länger ist. Zudem schulen wir unsere Mitarbeiter in unseren Filialen im sorgsamen Umgang mit Lebensmitteln.

Reduzierte Preise

Reduzierte Preise

Täglich kontrollieren Mitarbeiter das Mindesthaltbarkeitsdatum unserer Produkte in den Regalen. Steht das MHD kurz vor dem Ablauf, beispielsweise bei Fleisch oder Fisch, reduzieren wir diese Artikel um 30 Prozent und platzieren diese gut sichtbar in unseren Regalen. Kunden erkennen diese Artikel am roten „30 Prozent günstiger“-Hinweis.

Brot vom Vortag

Brot vom Vortag

Mehr als 40 verschiedene Brot- und Backwaren, darunter auch süße Teilchen und herzhafte Snacks für zwischendurch, backen wir mehrmals täglich frisch in unseren Filialen.

Dafür erstellen wir auf Basis der Nachfrage in jeder Filiale eine individuelle Prognose, wie viel Backwaren voraussichtlich verkauft werden. So wissen wir beispielsweise, dass in Filialen die in der Nähe von Schulen oder Firmen liegen, mehr Kunden in der Mittagszeit Brötchen und Snacks für zwischendurch einkaufen als in ALDI Filialen im ländlichen Raum. Auf solche Gegebenheiten passen wir die jeweiligen Backpläne für jede Filiale an. So sorgen wir dafür, dass sich immer ausreichend frische Ware in der Backauslage befindet und am Ende des Tages nicht zu viel übrigbleibt. Brot, das dennoch nicht verkauft wird, wird separat abgepackt und am nächsten Tag für die Hälfte des ursprünglichen Preises verkauft. Kunden finden unser Brot vom Vortag direkt neben unserer Backstation.

Lebensmittelspenden

Lebensmittelspenden

Trotz sorgfältigster Planungen können wir nicht ausschließen, dass einmal etwas übrigbleibt. Lebensmittel, die nicht mehr verkauft werden können, aber noch genießbar sind, geben wir an gemeinnützige Einrichtungen – zum Beispiel an die Tafeln. Sie verteilen die Lebensmittel dann an Bedürftige. In Deutschland spenden 99 Prozent der ALDI Nord Märkte Lebensmittel.

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