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Unsere Haltung: Mehr Tierwohl!

Nach Angaben des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft isst jeder Deutsche jährlich rund 60 Kilo Fleisch – am liebsten vom Schwein. Doch das Lebensmittel Fleisch steht häufig wegen schlechter Tierhaltungsbedingungen in der Kritik. Auch ökologische Auswirkungen, wie die Belastung von Luft, Böden und Gewässern stehen vermehrt im Fokus. Wir bei ALDI Nord übernehmen Verantwortung und setzen uns für mehr Tierwohl und qualitativ hochwertige Produkte in unserem Sortiment ein.  

Woher kommt das Fleisch in unseren Regalen?

ATC Logo

Immer mehr Verbraucher möchten wissen, woher die tierischen Lebensmittel kommen, die sie bei uns kaufen können. Sie wollen sicher sein, dass die Tiere gut behandelt werden. Deshalb verfolgen wir mit unseren Maßnahmen vor allem ein Ziel: Die Bedingungen in der Nutztierhaltung in der Breite zu verbessern, nicht nur bei einzelnen Produkten. Wie wir das erreichen? Wir kennzeichnen alle Frischfleisch- und Wurstartikel transparent mit der Haltungsform und geben unseren Kundinnen und Kunden damit eine bessere Orientierung bei ihrem Einkauf. Ab Januar 2022 weiten wir die Haltungsform auch auf Milchprodukte aus.

Zusätzlich bieten wir seit einigen Jahren mit dem ALDI Transparenz Code (ATC) die Möglichkeit, Informationen über die Herkunft unserer Fleischprodukte abzurufen. Der ATC ermöglicht auch die Nachverfolgung von Fischprodukten, Eiern und Textilprodukten aus nachhaltiger Baumwolle.

#Haltungswechsel: Unser Versprechen für mehr Tierwohl

Mitte 2021 haben wir mit unserem „Haltungswechsel“ einen wegweisenden Plan für mehr Tierwohl in der Nutztierhaltung verkündet: Bis 2030 werden wir unser gesamtes Frischfleisch-Sortiment (Rind, Schwein, Hähnchen und Pute, ausgenommen internationale Spezialitäten und Tiefkühlartikel) konsequent auf die Haltungsformen 3 und 4 umstellen. Schon in 2021 haben wir 15 % unseres Frischfleisch-Sortiments* aus den Haltungsformen 3 und 4 bezogen. Für uns ist dies eine Frage der Haltung – für einen tierwohlgerechteren und nachhaltigeren Fleischkonsum sowie ein umfassendes Umdenken entlang der Lieferkette. So profitieren am Ende alle: Tiere, Landwirte, Verarbeiter und unsere Kundinnen und Kunden. Mehr Informationen zum Haltungswechsel finden Sie hier.

Unsere Ziele

Unser Engagement in der Initiative Tierwohl

Initiative Tierwohl Logo

Die Initiative Tierwohl ist das Bündnis von Landwirtschaft, Fleischwirtschaft und Lebensmittelhandel für eine tiergerechtere Fleischerzeugung. ALDI Nord unterstützt diese Initiative als Gründungsmitglied und setzt sich damit für ein Mehr an Tierwohl in der Nutztierhaltung ein.

Der Handel zahlt einen Tierwohlaufpreis, der den Landwirten zugutekommt. Alle Landwirte, die an der Initiative Tierwohl teilnehmen, verpflichten sich dazu, ihren Tieren zehn Prozent mehr Platz als gesetzlich vorgeschrieben zur Verfügung stellen. Außerdem müssen sie den Tieren mehr Beschäftigungsmaterial wie Picksteine, Heu- oder Luzerneballen anbieten. Unabhängige Auditoren prüfen jährlich, ob die Kriterien eingehalten werden. Dazu gehören auch das Stallklima und das Tränkwasser. Darüber hinaus sind Schlachtbetriebe daran beteiligt, den Gesundheitsstatus der Tiere zu ermitteln. Hierzu untersuchen Tierärzte bestimmte Organe sowie die körperliche Unversehrtheit der Tiere. Mit diesen Daten kann der Landwirt den Gesundheitszustand seiner Tiere einordnen und feststellen, wo Verbesserungen möglich sind.

Für mehr Tierwohl in der Hühnerhaltung: Die Europäische Masthuhn-Initiative

Als erster großer Lebensmittelhändler in Deutschland haben wir uns 2020 zur Europäischen Masthuhn-Initiative bekannt. Mit dieser Entscheidung setzen wir ein Zeichen für mehr Tierwohl in der Hühnerhaltung. Die Initiative ist ein Zusammenschluss von Tierschutzorganisationen aus ganz Europa, die sich für ein verantwortungsvolle Hühnerhaltung einsetzten. Landwirte verpflichten sich, die strengen Vorgaben der Haltungsbedingungen von Masthühnern – wie mehr Platz in den Ställen, eine erhöhte Anzahl an Beschäftigungsmaterialien sowie Sitzstangen und Tageslicht – zu verbessern. Zudem soll künftig die Zucht auf langsamer wachsende Hühner umgestellt werden. Dadurch können die Hühner gesünder und natürlicher heranwachsen.

Wir wollen sichergehen, dass die Anforderungen umgesetzt werden. Deshalb arbeiten wir entlang der Lieferkette mit allen Partnern und Zuliefern zusammen. Dabei ist es notwendig, dass sich die Anforderungen im Einklang mit den künftigen politischen Rahmenbedingungen bewegen. Nur dann, wenn sich weitere Marktteilnehmer aus Handel und der Gastronomie ebenfalls der Initiative anschließen, können wir mehr Tierwohl erreichen.

Masthuhn-Initiative Video

Unsere Eigenmarke: Fair & Gut

Auch unsere Eigenmarke Fair & Gut steht für mehr Tierwohl in der Nutztierhaltung: Die zusätzliche Alternative zwischen konventioneller und Bio-Ware vereinigt die Standards verschiedener etablierter und regionaler Tierschutzlabels und geht damit über die gesetzlichen Vorgaben hinaus. Unsere Landwirte erhalten für ihr Engagement eine höhere Vergütung als für konventionell gehaltene Tiere.

FAIR & GUT – ALDI Nord

Fair & Gut Geflügelfrischfleisch

Alle Produktionsprozesse – von der Brüterei über die Aufzucht bis zur Schlachtung – werden in Deutschland durchgeführt.

Die Fair & Gut Geflügelfrischfleischprodukte erfüllen die Kriterien der Einstiegsstufe des Tierschutzlabels „Für Mehr Tierschutz“ des Deutschen Tierschutzbundes:

  • Mehr Platz durch eine reduzierte Besatzdichte (ca. 30 Prozent mehr Fläche)
  • Strohballen und Picksteine im Stall als Beschäftigungsmaterial
  • Zugang zu einem licht- und luftdurchlässigen Wintergarten
  • Gentechnikfreie Fütterung
  • Mehr Zeit zum Heranwachsen

Fair & Gut Schweinefrischfleisch

Die Fair & Gut Schweinefrischfleischprodukte werden nach der Mast von unserem langjährigen Lieferanten Tönnies verarbeitet. Alle Schritte – von der Geburt über die Aufzucht bis zur Schlachtung – finden dabei in Deutschland statt.

Das Fair & Gut Schweinefrischfleisch steht für die Kriterien der Standardgeber NEULAND und FAIRFARM. Folgende Vorgaben müssen unter anderem erfüllt werden:

  • Deutlich mehr Platz als gesetzlich vorgeschrieben
  • Einstreu als Raufutter und Beschäftigungsmaterial
  • Unterteilung der Ställe in verschiedene Funktionsbereiche
  • Zugang zu frischer Luft über einen Offenstall oder einen Auslauf

Regionale Aufzucht in Bayern, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Brandenburg

Die Tiere für unsere Fair & Gut Geflügelprodukte stammen aus Betrieben in Bayern. Dort werden sie aufgezogen und geschlachtet. Die Tiere für unsere Fair & Gut Schweineprodukte werden in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen aufgezogen und in Nordrhein-Westfalen geschlachtet. Somit sind für alle Tiere kurze Transportwege von maximal vier Stunden sichergestellt – kurze Transportwege bedeuten weniger Stress für das Tier.

Regelmäßige Kontrolle durch unabhängige Zertifizierungsstellen

Neben der Qualität steht das Wohl der Tiere für uns im Vordergrund. Bei den Erzeugern der Fair & Gut Frischfleischprodukte werden daher regelmäßig unangekündigte Kontrollen durch eine unabhängige Zertifizierungsstelle durchgeführt. Diese prüft, ob die Anforderungen der Einstiegsstufe des Tierschutzlabels „Für Mehr Tierschutz“ bei unseren Fair & Gut Geflügelprodukten sowie die Anforderungen der Qualitätsfleischprogramme NEULAND oder FAIRFARM bei unseren Fair & Gut Schweineprodukten eingehalten werden.

Tierwohl im Produkt: auf einen Blick erkennen

Seit 2019 nutzen wir für unsere Frischfleischprodukte eine einheitliche Kennzeichnung: die „Haltungsform“. Das System basiert auf einem Vier-Stufen-Modell und stellt dar, wie die Tiere gehalten wurden. Mit der Kennzeichnung möchten wir unseren Kunden noch mehr Transparenz und eine bewusste Kaufentscheidung ermöglichen. Mehr über dieses und andere Nachhaltigkeitslabel erfahren Sie hier.

 

Haltungsform 1

Stufe 1: "Stallhaltung"

Tiere dieser Haltungsstufe werden nach den gesetzlichen Bestimmungen gehalten.

Stufe 2: "Stallhaltung plus"

Stufe 2: "Stallhaltung plus"

Tieren dieser Stufe steht mehr Platz als in Stufe 1 zur Verfügung. Außerdem erhalten sie zusätzlich Beschäftigungsmaterial.

Stufe 3: "Außenklima"

Stufe 3: "Außenklima"

Die Tiere haben mehr Platz als in Stufe 2, verfügen über eine abwechslungsreichere Umgebung und haben Zugang zu Außenklimabereichen.

Stufe 4: "Premium"

Stufe 4: "Premium"

Bei dieser Haltung haben die Tiere noch mehr Platz als in Stufe 3 und müssen zwingend Auslaufmöglichkeit haben. Die Tierhaltung in dieser Stufe entspricht den gesetzlichen Bestimmungen für Bio-Fleisch.

Unsere Anforderungen und Ziele

Fair & Gut Weidemilch

In enger Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten sowie mit externen Partnern haben wir unseren Anspruch an verbesserte Tierwohlbedingungen für unsere Fleischprodukte formuliert. Die Ziele sind in unserer nationalen Tierwohl-Einkaufspolitik verbindlich festgelegt. So wollen wir Maßnahmen unterstützen, die für ein Mehr an Tierwohl sorgen.

So untersagen wir z. B. den Einsatz von Eiern aus Käfighaltung in unseren verarbeiteten Produkten und schaffen das Kükentöten in unserer Schaleneier-Lieferkette bis Ende 2021 ab.

Wir arbeiten ausschließlich mit Geschäftspartnern zusammen, die im Einklang mit unserer Tierwohl-Einkaufspolitik arbeiten. Darüber hinaus verpflichten wir uns dazu, die Ziele unserer Einkaufspolitik regelmäßig zu überprüfen und sie bei Bedarf zu aktualisieren.

Nachhaltiges Soja für Tierfuttermittel

Neben unserem Engagement für mehr Tierwohl setzen wir uns dafür ein, die ökologischen Folgen der Fleischproduktion zu minimieren. So ist der Sojaanbau zur Tierfuttermittelproduktion einer der größten Treiber von Entwaldung. Wir sind der Überzeugung, dass hier alle Akteure in der Wertschöpfungskette ihren Teil der Verantwortung wahrnehmen müssen.

Durch unsere Anforderungen, ab Sommer 2021 nur noch nachhaltiges Soja in Futtermitteln für die Produktion von Geflügel-, Rind- und Schweinefleisch- sowie Schaleneiern einzusetzen, möchten wir unserer Verantwortung für nachhaltige, entwaldungsfreie Lieferketten wahrnehmen.

Bis 2025 soll auch in allen weiteren relevanten Lieferketten (Aquakultur, Molkereiprodukte) entwaldungsfreies Soja eingesetzt werden. Darüber hinaus streben wir an, dass mindestens die Hälfte des insgesamt eingesetzten Sojafuttermittels bis Ende 2025 aus physisch zertifizierten Lieferketten stammt.

Um unsere Anforderungen zu verifizieren und unseren Impact zu messen, ermitteln wir seit 2021 gemeinsam mit unseren Lieferanten und einem externen Dienstleister unseren Soja-Fußabdruck. Diesen werden wir künftig im Zuge unserer RTRS-Mitgliedschaft veröffentlichen und so über unseren Fortschritt berichten.

Übrigens…

Wir bieten auch ein breites Sortiment an vegetarischen und veganen Alternativen. Für unser Angebot wurden wir von der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt 2019 als vegan-freundlichster Supermarkt ausgezeichnet.

* Bezogen auf den Umsatz (Durchschnitt ALDI Nord & ALDI SÜD) in Deutschland mit Frischfleisch der größten Nutztiergruppen Rind, Schwein, Hähnchen und Pute; ausgenommen (internationale) Spezialitäten und Tiefkühlartikel.

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