Brokkoli: Das Gemüse, das wirklich satt macht.
Für viele Deutsche gehört Brokkoli zum festen Inventar in der heimischen Küche – vielleicht ist es bei dir ja ähnlich? Die grüne Baumkrone in Miniaturform ist ausgesprochen beliebt. So liefert die vielseitig einsetzbare Gemüsepflanze wichtige Nährstoffe und einen ganz eigenen, unverkennbaren Geschmack. Brokkoli funktioniert ideal als Beilage und kann in seiner Gänze verzehrt werden. Alles Wissenswerte zu den Inhaltsstoffen, der Herkunft und der Zubereitung erfährst du im folgenden Beitrag.
Was ist Brokkoli und was macht ihn so besonders?
Der Begriff Brokkoli leitet sich aus dem lateinischen brachium ab, was so viel wie Arm oder Zweig bedeutet. Diese mit dem Blumenkohl verwandte Gemüsepflanze gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse. Aufgrund des typischen Geruchs, der auch an Spargel erinnert, wird Brokkoli nicht selten auch als „Spargelkohl“ bezeichnet. Brokkoli besteht zu über 90% aus Wasser und liefert zudem zahlreiche wertvolle Nährstoffe. Die beliebte Gemüsepflanze versorgt deinen Körper mit zahlreichen Vitaminen, enthält Ballaststoffe und ist zudem kalorienarm. Brokkoli lässt sich daher ausgezeichnet in deinen ausgewogenen Ernährungsplan integrieren und eignet sich hervorragend für Diäten, da er schnell sättigt, ohne dabei mit nennenswerten Kalorien ins wortwörtliche Gewicht zu fallen.
Woher kommt Brokkoli eigentlich?
Seinen historischen Ursprung hat Brokkoli in Kleinasien und im Mittelmeergebiet. Während zunächst vor allem Griechenland und Italien für den Verzehr der Gemüsepflanze bekannt waren, wird Brokkoli mittlerweile auch in Deutschland angebaut. Wenn du besonderen Wert auf regionales Gemüse legst, machst du mit Brokkoli nichts falsch.
Wann hat Brokkoli hierzulande Saison?
Die gute Nachricht vorweg: Brokkoli kann in Deutschland dank modernster Transport- und Lagermöglichkeiten das ganze Jahr über gekauft werden. Seine Hauptsaison hat das Kreuzblütengewächs allerdings zwischen Mai und November. Das liegt daran, dass die für ihn optimalen Temperaturen für die Entwicklung bei etwa 20 Grad Celsius liegen.
Was du beim Kauf von Brokkoli beachten solltest.
Zum Glück ist es vergleichsweise einfach, frischen Brokkoli zu identifizieren. Solange der Stiel und die Blätter noch knackig und saftig grün sind, kannst du bedenkenlos zugreifen. Die Blütenknospen sollten geschlossen sein und ins dunkle, fast schon blaugrüne gehen. Gelbe Blüten sind übrigens auch noch problemlos genießbar – allerdings nicht mehr so geschmacksintensiv.
Tipp für den besten Geschmack.
Du solltest den Brokkoli so zeitnah wie möglich nach dem Kauf zubereiten und verzehren, damit er seinen vollen Geschmack noch entfalten kann. Spätestens nach zwei Tagen lässt die Frische spürbar nach.
Tipps für die Zubereitung und den Verzehr.
Der große Vorteil bei Brokkoli ist, dass sämtliche Bestandteile verzehrt werden können – von den Röschen über die Blätter bis hin zum fleischigen Stiel. Beim Strunk sollte darauf geachtet werden, dass er zunächst geschält wird. Entsorgt werden muss allerdings nichts. Somit bekommst du eine Menge Gemüse für dein Geld geboten. Du kannst Brokkoli auf vielfältige Art und und Weisen zubereiten:
- Roh: So kannst du deinen Brokkoli problemlos roh verzehren. Das hat sogar den Vorteil, dass die wertvollen Nährstoffe nicht verloren gehen.
- Kochen: Du kannst Brokkoli aber auch kochen. Die Kochzeit beträgt ca. 5-6 Minuten. Achte darauf, dass du das Gemüse wieder aus dem Wasser nehmen solltest, solange es noch grün und knackig ist. Sobald eine Gelbfärbung eintritt, gilt der Brokkoli als überkocht. Am besten gibst du dem Wasser einen Spritzer Essig zu – so bleibt die schöne grüne Farbe gut erhalten.
- Dämpfen: Eine beliebte Zubereitungsform des Brokkoli ist das Dämpfen. So bleiben noch mehr Nährstoffe erhalten. Dafür lässt du den Brokkoli über einem Topf mit heißem Wasser 5-10 Minuten dünsten. Schmecke den Brokkoli danach mit Salz und Muskatnuss ab, damit das volle Aroma entfacht werden kann.
Brokkoli eignet sich perfekt als Beilage zu Fleisch und Fisch, aber auch als Hauptzutat in Eintöpfen und Suppen. Auch überbacken mit Käse und in Kombination mit Weißwein und Zitronensaft wird dich die leckere Gemüsepflanze geschmacklich überzeugen.
Hinweis für den Rohverzehr.
Auch wenn Brokkoli problemlos roh verzehrt werden kann, sollte beachtet werden, dass nicht alle Menschen rohen Brokkoli gut vertragen. Du solltest dich daher langsam herantasten und schauen, ob dein Körper mit Bauchschmerzen oder Blähungen reagiert. Wenn ja, solltest du mit kleineren Mengen starten und deine Verdauung langsam eingewöhnen.
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