GUTES FÜR ALLE

Garen: Was bedeutet das?

Die Bezeichnung Garen wird als Oberbegriff für viele verschiedene Zubereitungsarten verwendet. Im Volksmund wird häufig schlicht von „kochen“ gesprochen. Ziel dieser Zubereitungsform ist es unter anderem, die Verdaulichkeit eines Lebensmittels – beispielsweise rohem Gemüse– zu verbessern.

Was ist Garen?

Beim Garen werden die Konsistenz und der Geschmack von Nahrungsmitteln verändert. Bestimmte Lebensmittel wie beispielsweise Pasta oder Kartoffeln werden erst durch den Garvorgang genießbar. Auch grüne Bohnen, Maniok oder auch im Wald gesammelte Pilze können beispielsweise nur gekocht gegessen werden – der rohe Verzehr birgt das Risiko für Magenkrämpfe oder Übelkeit.

Welche Garmethoden gibt es?

Grundsätzlich wird zwischen trockenem und feuchtem Garen unterschieden. Zum trockenen Garen gehören beispielsweise das Braten und Grillen von Lebensmitteln. Auch das Backen fällt in diese Kategorie. Dabei wird das Gargut durch die heiße Luft im Backofen gar.

Feuchtes Garen bezeichnet das Kochen in heißem Wasser, das Dämpfen, das Schmoren sowie das Dünsten von Nahrungsmitteln. Welche Garmethode die passende ist, hängt vom Gargut ab. Gemüse wird beispielsweise gerne in Dampf gegart, da bei diesem Vorgang wasserlösliche Vitamine und Nährstoffe größtenteils im Gargut enthalten bleiben. Fleisch hält hingegen auch den hohen Temperaturen beim Braten problemlos stand.

Wie lang ist die Garzeit?

Beim Kochen gibt es drei verschiedenen Garzuständen: bissfest, halbgar und gar. Während Hähnchen- und Schweinefleisch sowie tiefgekühlter Fisch unbedingt gar zubereitet werden sollte, kann Rindfleisch zum Beispiel auch halbgar serviert werden. Auch frischer Fisch oder Ente dürfen innen noch rosa sein. Gemüse kann dagegen – je nach den eigenen Vorlieben – von bissfest bis gar in jedem Garzustand serviert werden.

Die Garzeit ist also ebenfalls stark vom Gargut abhängig. Essen Kinder oder Schwangere mit, dann entscheidest du dich am besten dafür, sämtliche Zutaten komplett gar zu servieren.