Kurkuma: Die gelbe Würze aus Asien.
Ob in goldener Milch oder im Tee: Kurkuma ist ein wandelbares Gewürz mit charakteristischer goldgelber Farbe. Deshalb ist er sowohl Bestandteil von Currymischungen als auch die perfekte Würze für Salate und einige Heißgetränke. Hier erfährst du, woher das Gewürz stammt und wofür du Kurkuma verwenden kannst.
Was ist Kurkuma?
Beim Einkaufen findest du den Wurzelstock Kurkuma sowohl frisch in der Gemüseabteilung als auch in Form von Pulver bei den Gewürzen. Er gehört zu den Ingwergewächsen und wird auch Gelbwurz, Gelbwurzel oder indischer Safran genannt. Kurkuma hat einen milden, würzigen Geschmack, der leicht bitter ist und an Senf erinnert. Die erdige Note eignet sich besonders für pikante, asiatische sowie orientalische Gerichte und ist zudem fester Bestandteil jeder Curry-Gewürzmischung.
Seine charakteristische Farbe bekommt Kurkuma vom enthaltenen Curcumin. Dieses färbt Lebensmittel gelblich ein, weshalb sich auch deine Küchenutensilien und deine Hände verfärben können, wenn du Kurkuma in deiner Küche zubereitest. Um dies zu vermeiden, kannst du Handschuhe benutzen. In der Lebensmittelindustrie findet Kurkuma übrigens als Farbstoff E100 Verwendung.
Kurkuma als Allheilmittel?
Dem asiatischen Gewächs wird eine heilende Wirkung in Bezug auf viele Symptome nachgesagt. Deshalb findet Kurkuma Verwendung im Ayurveda und der traditionellen chinesischen Medizin. Wissenschaftlich bewiesen ist allerdings nur, dass Kurkuma bei Völlegefühl und Blähbauch helfen kann.
Welche Inhaltsstoffe hat Kurkuma?
Sowohl im frischen als auch im getrockneten Zustand enthält Kurkuma Vitamin C und B-Vitamine. Neben Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen weisen 100 Gramm des goldenen Pulvers auch wichtige Mineralien und Spurenelemente auf:
- Kalium: 2525 mg
- Calcium: 182 mg
- Eisen: 12,5 mg
Herkunft: Woher stammt Kurkuma?
Der gelblich-orange Erdspross stammt aus Indien und Südostasien. Dort wächst die Pflanze wild in den Wäldern des Südens und Südostens. In Indien finden sich etwa 40 bis 45 verschiedene Sorten, in Thailand sind es zwischen 30 und 40. Dort wird Kurkuma seit Jahrtausenden für die Zubereitung von Currys verwendet. Mittlerweile ist sie auch fester Bestandteil in der iranischen, marokkanischen oder südafrikanischen Küche.
Frische Kurkuma verleiht Suppen und Gemüse eine goldene Farbe und einen erdig-würzigen Geschmack. Das Pulver wird oft verwendet, um Reis, Getränke und süße Speisen zu färben. So ersetzt es oft den teuren Safran.
Was ist der Unterschied zwischen Kurkuma und Ingwer?
Kurkuma und Ingwer gehören beide zur Familie der Ingwergewächse. Sie weisen allerdings deutliche Unterschiede in ihrer Farbe und im Geschmack auf:
- Größe: Zwar haben beide Erdsprosse eine ähnliche Form und Schale, allerdings hat Ingwer einen dickeren und größeren Wurzelstock als Kurkuma.
- Farbe: Während Ingwer beige bis gelblich ist, leuchtet frischer Kurkuma orange.
- Geschmack: Ingwer schmeckt intensiv scharf, während Kurkuma Gerichten eine mildere, erdige Note verleiht.
Ingwer ist ebenso in der orientalischen Küche vertreten wie Kurkuma und Kreuzkümmel. Zwar bilden sie beide die aromatische Grundlage von Currys, Kurkuma und Kreuzkümmel sind allerdings zwei völlig unterschiedliche Pflanzen. Brauchst du einen schnellen Kurkuma-Ersatz, kannst du auch Currypulver oder Safran verwenden. Letzteres ist allerdings deutlich teurer.
Wozu passt Kurkuma?
Da es aus dem asiatischen Raum stammt, findet das Kurkuma-Gewürz Verwendung in allerlei asiatischen Salaten, Suppen und Currys. Aber auch in Fruchtsalaten und Desserts macht sich die leicht scharf-erdige Note gut. Hier findest du Inspiration für deine Zubereitungen:
- Reisgerichte: Ob Curry mit Hühnchen wie Tikka Masala oder eine Variante von Safranreis – Kurkuma färbt Reisgerichte golden und verleiht ihnen eine leicht bittere Note. Auch vegetarische Gerichte profitieren von dem Gewürz, beispielsweise Mango-Tofu-Curry.
- Fleisch: Marinaden mit dem goldenen Pulver geben deinem Grillfleisch oder Geschnetzeltem einen würzigen Pepp.
- Gemüse: Frische Kurkuma eignet sich für fruchtige Salate. Mit dem Pulver kannst du auch wunderbar Gemüse in Öl anbraten.
- Suppen: Die asiatische Küche hat viele scharfe Suppen zu bieten. Zu Kichererbsen passt das goldene Gewürz ebenso gut wie zu regionalem Gemüse, zum Beispiel im Kurkuma-Kohlrabi-Süppchen.
- Heißgetränke: Du kannst das Pulver ebenso in Kaffee oder Tee verwenden. Das Trendgetränk Goldene Milch wird zudem aus einer Pflanzenmilch wie Kokosmilch, Honig, schwarzem Pfeffer und Öl zubereitet. Es soll die Verdauung fördern.
- Gebäck und Desserts: Das Zusammenspiel aus würzig und süß ist in vielen asiatischen Küchen ein Klassiker. Probiere Kurkuma beispielsweise in Kuchen oder Pudding.
Tipp: Du kannst dir deine eigene Currymischung herstellen, indem du Kurkuma mit Koriander, Bockshornklee, schwarzem Pfeffer, Kreuzkümmel und anderen Gewürzen mischst. So verfeinerst du verschiedene Gerichte ganz nach deinem Geschmack.
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