Möchtest du schwere, deftige Gerichte raffinieren, liegst du mit dem Majoran-Gewürz goldrichtig. Das mediterrane Gewächs ist vielfältig einsetzbar und verleiht Eintöpfen, Kartoffel- sowie Fleischgerichten eine würzige Note. Nicht umsonst wird es auch Wurstkraut genannt. Erfahre in unserem Lexikon, woher Majoran stammt, wie er schmeckt und zu welchen Gerichten er gut passt.
Eine pfeffrige Schärfe, die jedoch im Zusammenspiel mit einer leicht süßlichen Note lieblich bleibt – das zeichnet den Geschmack von Majoran aus. Die ätherischen Öle in den Blättern geben Gerichten zudem einen blumigen Beigeschmack. In Deutschland ist das aromatische Gewächs auch als Wurstkraut, Mairan oder Bratenkäutel bekannt. Geschmacklich hat das Majoran-Gewürz eine Ähnlichkeit zu Oregano und Thymian.
Bevor Majoran in dein Gewürzregal kommt, wächst er an meist einjährigen Halbsträuchern. Die Blätter sind klein, glatt und oval. Es gibt etwa 40 verschiedene Sorten des Majoran-Gewürzes, die sich leicht im Geschmack unterscheiden.
Beim Kochen finden entweder ganze Stängel mit Blättern oder nur die Blätter des Majorans Verwendung. Die Stängel solltest du vor dem Essen entfernen, die Blätter kannst du mitessen, genauso wie die Blüten. Mit ihnen kannst du außerdem deine Gerichte vor dem Servieren herrlich verzieren.
Majoran und Oregano sind ähnliche Gewürze, da sie beide zur Gattung der Lippenblütler gehören. Ihre Namen können für Verwirrung sorgen: Der wissenschaftliche Name für Majoran lautet „Oreganum majorana”, dagegen wird Oregano auch „Wilder Majoran” genannt. Die Gewürze unterscheiden sich jedoch in einigen Punkten.
Durch ihre Verwandtschaft kannst du Oregano jedoch als Majoran-Ersatz verwenden. Hast du gerade kein Majoran zur Hand, kreierst du auf diese Weise trotzdem ein mediterranes Aroma.
Wenn du während seiner Saison von Juli bis September frischen Majoran kaufst, halten sich die Stängel und Blätter mehrere Tage im Kühlschrank. Für eine längere Haltbarkeit kannst du frischen Majoran auch portionsweise einfrieren. Möchtest du ihn lieber trocknen, hängst du die ganzen Triebe einige Tage lang kopfüber auf, bis sich die Blätter leicht lösen. Getrocknetes Majoran-Gewürz lagerst du in einem luftdichten Behälter an einem trockenen, dunklen Ort.
Das Majoran-Gewürz stammt aus Kleinasien: Das Klima auf Zypern und in Anatolien der Türkei bietet ihm beste Lebensbedingungen, denn der Strauch bevorzugt warme Sommer und milde Winter. Deswegen ist er vor allem im Mittelmeerraum verbreitet, findet sich mittlerweile aber auch in Ost- und Mitteleuropa. In Deutschland nimmt Majoran nach Blattpetersilie die größte Anbaufläche ein.
Du kannst Majoran auch selbst in deinem Garten anbauen. Er gedeiht auf Lehm oder Kies, braucht aber einen nährstoffreichen Boden. Da die Sträucher nicht winterhart sind, musst du mehrjährige Sträucher im Winter ins Haus holen.
Wegen seiner leicht süßlichen Note wird Majoran oft genutzt, um deftige, schwere Speisen abzurunden. Die enthaltenen Flavonoide sowie Gerb- und Bitterstoffe im Majoran-Gewürz fördern nämlich die Verdauung. Neben vielen mediterranen Gerichten kannst du es auch für die deutsche Küche nutzen. Es passt besonders gut zu diesen Speisen:
Majoran sollte man nicht zu lange kochen.
Wenn du das würzige Kraut länger erhitzt, verliert es seinen Geschmack. Füge deinen Speisen deshalb erst das Majoran-Gewürz hinzu, wenn sie nur noch wenige Minuten garen müssen. Da die Zutat einen intensiven Geschmack hat, gehe beim Würzen lieber sparsam mit ihr um.
Pfeffrig und doch lieblich: Runde deine deftigen Gerichte mit der leicht süßlichen Note ab – mit Majoran-Gewürz aus deiner ALDI Nord Filiale. Hier bekommst du das hochwertige Kraut zum Original ALDI Preis. Bei deinen Kreationen sind dir keine Grenzen gesetzt. Mediterrane Küche kann so ALDI sein!
Neben dem verwandten Oregano ist auch Thymian geschmacklich ein ähnliches Gewürz zu Majoran. Bohnenkraut eignet sich ebenso als Majoran-Ersatz und verleiht deinen Eintöpfen, Fleischgerichten oder Soßen das würzige Etwas.
Besonders in schweren, deftigen Gerichten mit Fleisch, Kartoffeln oder Hülsenfrüchten eignet sich Majoran gut. Er rundet den Geschmack mit seiner leichten, würzigen Süße ab. Wegen seiner verdauungsfördernden Wirkung ist er auch eine Zutat in vielen Tees.
Majoran kannst du kreativ mit anderen Gewürzen kombinieren: Es passt beispielsweise perfekt zu Petersilie und Knoblauch. Ebenso eignet sich Kümmel in Majoran-Gerichten – für die orientalische Raffinesse.
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