Oregano-Gewürz: Die Grundlage italienischer Küche.
Pikant und herb – das ist das Oregano-Gewürz. Mit seiner leicht bitteren Note verleiht es Pasta, Pizza und Gemüse den mediterranen Feinschliff. In unserem Gewürzlexikon erfährst du, woher Oregano kommt, mit welchen anderen Gewürzen er sich kombinieren lässt und wie du ihn in der Küche am besten einsetzt.
Was ist Oregano?
Es darf an kaum einem italienischen Gericht fehlen: Oregano. Es schwingt eine leicht bittere Note im Geschmack von Oregano mit, allerdings ist er hauptsächlich herb-pfeffrig und fast scharf. Je länger die Staude der Sonne ausgesetzt ist, desto intensiver wird ihr Aroma. Deshalb schmecken die Blätter frisch am besten. Als getrocknetes Gewürz verliert Oregano etwas an Geschmack, eignet sich aber dennoch dafür, pikante Gerichte zu kochen.
Als Balkon- oder Küchenkraut eignet sich das Oregano-Gewürz für deinen Garten oder Balkon. Die Pflanze braucht viel Sonne, ist aber sehr widerstandsfähig. Ihre Blätter kannst du von Mai bis Herbst ernten. So hast du immer etwas von dem Gewürz für Pizza, Pasta und andere Speisen zur Hand.
Welche Nährstoffe enthält das Oregano-Gewürz?
Das mediterrane Küchenkraut gibt Speisen sowohl einen pfeffrigen Geschmack als auch wichtige Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. 100 Gramm der Blätter des Oregano enthalten unter anderem:
- Vitamin B9 (Folsäure): 50 µg
- Vitamin C: 45 mg
- Kalium: 300 mg
- Kalzium: 310 mg
Woher kommt das Gewürz Oregano?
Die Herkunft vom Oregano-Gewürz liegt im Mittelmeerraum. Er wächst in Spanien und Italien sowie Nordafrika, ist allerdings heute auch in Mitteleuropa, den USA und Teilen Asiens zu finden. Man findet ihn wild in Wäldern und an Hängen, wo es warm und trocken ist.
Oregano als Heilpflanze.
Frischer Oregano eignet sich als Gewürz und der Pflanze werden auch heilende Wirkungen zugeschrieben. Deswegen fand Oregano bereits Verwendung in der Medizin im Antiken Griechenland. Seine Bitter- und Gerbstoffe können krampflindernd sein, die Verdauung fördern sowie bei Erkältungen die Atemwege befreien.
Was ist der Unterschied zwischen Oregano und Majoran?
Oregano ist auch unter den Namen Gewöhnlicher Dost oder Wilder Majoran bekannt. Letzterer Name ist allerdings irreführend: Auch, wenn Majoran eng mit Oregano-Gewürz verwandt ist, handelt es sich um zwei unterschiedliche Pflanzen. Oregano ist herb im Geschmack, wohingegen Majoran eine süßliche Note mit sich bringt. Diese eignet sich für deftige Speisen wie Eintöpfe und Würste. Oregano ist hingegen charakteristisch für mediterrane Gerichte wie Pizza und Pasta.
Mit welchen Gewürzen harmoniert Oregano?
Das Gewürz passt zu anderen Kräutern aus dem Mittelmeerraum. Deswegen kannst du es perfekt mit Thymian, Salbei, Basilikum, Petersilie, Schnittlauch oder Bohnenkraut kombinieren. Als ähnliches Gewürz eignet sich Majoran zudem als Oregano-Ersatz. Da es sehr mild ist, empfiehlt es sich jedoch, hierfür die doppelte Menge Majoran zu nehmen.
Wie sollte ich Oregano lagern?
Damit sich das Oregano-Gewürz besonders lange hält, solltest du getrocknete Stängel an einem dunklen, trockenen Ort lagern. Du kannst sie selbst auch trocknen, indem du die gesäuberten Stängel mit Blättern auf einem Blech auslegst und an einem trockenen, dunklen Ort lagerst. Frische Blätter lassen sich auch einfrieren. Wasche sie zunächst und trockne sie gut ab. Im Anschluss füllst du die Blätter in kleine Portionen in Gefrierbeutel oder gibst sie mit Wasser in Eiswürfelförmchen.
Wozu passt zum Oregano-Gewürz?
Ob frisches Gemüse oder ein deftiges Steak – aufgrund seines herben Geschmacks kannst du Oregano mit zahlreichen Lebensmitteln kombinieren. Das Oregano-Gewürz schmeckt hervorragend in würzigen Gerichten, aber auch süßen Desserts.
- Pastagerichte: Als klassisches Gewürz des Mittelmeers rundet Oregano allerlei Nudelgerichte ab und kreiert pikante Saucen, auch für Lasagne.
- Pizza: Oregano ist ein klassisches Pizzagewürz, das jeder Tomatensauce ihren charakteristischen, herben Geschmack verleiht.
- Gemüse: Als Beilage, in Aufläufen oder Hauptspeisen wie Ratatouille – Oregano-Gewürz verleiht Tomaten, Zucchini, Auberginen oder Paprika den letzten Schliff und eignet sich auch für Bratkartoffeln.
- Salate: Im Dressing gibt Oregano sowohl Gemüse als auch Käse eine pfeffrige Note, zum Beispiel in einer Salat-Bowl. Indem du einige Blätter zerkleinerst, kannst du auch frische Beilagen wie Antipasti, Brote und Feta verfeinern.
- Fleisch: Grillfleisch, Gyros und für Marinaden mit Oregano-Öl bilden eine gute Grundlage für das Gewürz. Wer eine fleischlose Alternative sucht, kann auch Chili sin Carne mit dem Kraut aufpeppen.
- Süßspeisen: Probiere ausgefallene Desserts aus, indem du beispielsweise Honig oder Crème brûlée mit Oregano-Gewürz eine herbe Note verleihst.
Die richtige Menge finden.
Das Aroma von Oregano entfaltet sich besser, je länger du ihn kochst. Deshalb solltest du ihn deinem Essen schon hinzugeben, wenn du mit dem Kochen beginnst. Verwende nicht zu viel, da der herbe Geschmack sehr intensiv ist. Einen starken Geschmack kannst du mit mehr Flüssigkeit abschwächen.
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