GUTES FÜR ALLE

Rosmarin: Immer ein Geschmackserlebnis.

Hierzulande sind Rosmarinkartoffeln ein echter Klassiker, doch auch zu vielen anderen Gerichten passt das Gewürz gut. Die mediterrane Note von Rosmarin peppt Fleischgerichte, Eintöpfe und sogar Desserts auf. Wo die stachelige Pflanze herkommt, zu welchen Kräutern sie passt und wie du mit Rosmarin kochst, erfährst du hier in unserem Gewürzlexikon.

Was ist Rosmarin?

Würzig, herb, leicht bitter und etwas harzig – das ist der Geschmack von Rosmarin. Das Gewürz stammt aus dem Mittelmeerraum und verleiht verschiedenen Gerichten eine frische Note. Die nadelartigen Blätter haben eine bläulich-violette Farbe und riechen nach Pinien und Eukalyptus. Ihr Aroma ist zwar intensiv, aber du kannst sie auch roh essen. Da sie eine ledrige Oberfläche haben, kann das Kauen gewöhnungsbedürftig sein. Deshalb hilft es, die Blätter kleinzuschneiden oder mit einem Mörser zu zerstoßen. Auch die Blüten sind essbar und eignen sich als Verzierung für Teller.

Wenn du einen Strauch in deinem Garten oder auf dem Balkon pflanzt, braucht das Rosmarin-Gewürz einen sonnigen Standort. Du kannst es das ganze Jahr über ernten. Das Kraut ist immergrün, trotzdem sind nicht alle Rosmarin-Sorten winterhart. Bei niedrigen Temperaturen solltest du Topfpflanzen ins Haus holen.

Welche Nährwerte enthält Rosmarin?

Das Küchenkraut liefert wichtige Mineralstoffe. Mit einer Prise in deinem Essen nimmst du zwar nicht genügend davon zu dir, um den Tagesbedarf zu decken, sie ist aber eine gute Ergänzung für deinen Speiseplan. 100 Gramm Rosmarin enthalten beispielsweise:

  • Kalium: 157 mg
  • Calcium: 211 mg
  • Eisen: 4.8 mg

Woher stammt Rosmarin?

Der aromatische Strauch kommt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Dort wächst er an Küsten und Felshängen, wo er genügend Sonne bekommt. Rosmarin wird auch im östlichen Mittelmeergebiet und am Schwarzen Meer angebaut. Wann genau das Gewürz nach Mitteleuropa gebracht wurde, ist nicht bekannt. Im Mittelalter wird es das erste Mal erwähnt und unter Karl dem Großen verzeichnet. Doch schon die Alten Ägypter benutzten das duftende Kraut, um ihre Toten zu balsamieren. Im antiken Griechenland kam es als Weihrauchkraut bei zahlreichen Zeremonien zum Einsatz. Heutzutage erfreut es sich als Gewürz weltweit großer Beliebtheit.

Wie sollte ich Rosmarin aufbewahren?

Je nachdem, wann du frischen Rosmarin verwenden möchtest, kannst du die Zweige feucht halten oder einfrieren. Verwendest du das Gewürz noch am selben Tag, reicht es, die Zweige in ein Glas Wasser zu stellen. Sollen sie ein paar Tage halten, umwickelst du sie am besten mit einem feuchten Papiertuch und bewahrst sie im Kühlschrank auf.

Welche Kräuter harmonieren mit Rosmarin?

Das herbe Aroma von frischem und getrocknetem Rosmarin kannst du gut mit anderen Kräutern kombinieren, um deinem Essen eine geschmackliche Tiefe zu verleihen. Da das Gewürz in der mediterranen Küche zu Hause ist, harmoniert es perfekt mit ähnlichen Kräutern aus dem Mittelmeerraum. Aber auch zu mitteleuropäischen und asiatischen Gewürzen passt es gut.



  • Estragon: Das Schlangenkraut aus Mittelasien bringt eine bittersüße Note an Gerichte. Dies harmoniert mit dem herben Aroma des Rosmarins.
  • Lorbeer: Das Kraut ergänzt Gerichte um eine leichte Bitterkeit und eine Note von Zimt und Muskatnuss.
  • Oregano: Rosmarin-Gerichte vervollständigt Oregano mit einer milden Schärfe.
  • Majoran: Der leichte, süßliche Geschmack von Majoran passt gut mit dem herben Rosmarin zusammen.
  • Petersilie: Ob kraus oder glatt, die Petersilie umrahmt die harzige Note des Rosmarins mit einer frischen Würze.
  • Salbei: Die leichte Bitterkeit des Salbei passt ebenso gut mit Rosmarin zusammen, denn die Kräuter sind eng verwandt.

Kein Rosmarin zu Hause?

Wenn du einen Rosmarin-Ersatz suchst, kannst du das Kraut in Rezepten mit Estragon oder Thymian austauschen. Sie ähneln dem Nadelkraut geschmacklich etwas.

Wozu passt Rosmarin?

Ob im Eintopf, an Grillfleisch oder im Gin Tonic, Rosmarin peppt viele Gerichte und Getränke auf. Wenn du mit dem Kraut kochst, entfalten sich mit der Zeit Bitterstoffe. Möchtest du nicht zu viel davon schmecken, solltest du das Gewürz erst zum Ende der Garzeit hinzugeben.



  • Fleisch: Ob gebraten oder gegrillt, Rosmarin rundet mit seinem leicht bitteren Aroma fleischige Speisen ab. Deswegen eignet es sich auch für den Barbecue-Geschmack vom Grill, zum Beispiel an Lamm, Schwein, Huhn oder Pute.
  • Gemüse: Wegen seiner mediterranen Herkunft passt Rosmarin natürlich auch an kaltes oder warmes Gemüse aus dieser Region, zum Beispiel Paprika, Tomaten, Aubergine oder Zucchini. In Aufläufen kann es sein Aroma voll entfalten. Auch Rosmarinkartoffeln kann niemand widerstehen!
  • Eintöpfe: In Suppen und Eintöpfen kommt der herb-harzige Geschmack des Nadelkrauts gut zur Geltung.
  • Soßen: Würzige Soßen und Dips zauberst du mit Rosmarin im Handumdrehen. Auch in Kräuterbutter ist er eine leckere Ergänzung zu Brot und Fleisch.
  • Dessert: Rosmarin passt auch zu Zucker: In Panna Cotta, Eis, Marmelade oder auf Früchten balanciert er die Süße gekonnt aus. Ein Geheimtipp ist auch Ziegenkäse mit Honig und Rosmarin.
  • Getränke: Limonaden, Säfte und Wasser kannst du mit einem Sirup aus Rosmarin aufpeppen. Auch alkoholischen Getränken wie Gin Tonic verleiht das Kraut mehr Pepp.

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