Hierzulande sind Rosmarinkartoffeln ein echter Klassiker, doch auch zu vielen anderen Gerichten passt das Gewürz gut. Die mediterrane Note von Rosmarin peppt Fleischgerichte, Eintöpfe und sogar Desserts auf. Wo die stachelige Pflanze herkommt, zu welchen Kräutern sie passt und wie du mit Rosmarin kochst, erfährst du hier in unserem Gewürzlexikon.
Würzig, herb, leicht bitter und etwas harzig – das ist der Geschmack von Rosmarin. Das Gewürz stammt aus dem Mittelmeerraum und verleiht verschiedenen Gerichten eine frische Note. Die nadelartigen Blätter haben eine bläulich-violette Farbe und riechen nach Pinien und Eukalyptus. Ihr Aroma ist zwar intensiv, aber du kannst sie auch roh essen. Da sie eine ledrige Oberfläche haben, kann das Kauen gewöhnungsbedürftig sein. Deshalb hilft es, die Blätter kleinzuschneiden oder mit einem Mörser zu zerstoßen. Auch die Blüten sind essbar und eignen sich als Verzierung für Teller.
Wenn du einen Strauch in deinem Garten oder auf dem Balkon pflanzt, braucht das Rosmarin-Gewürz einen sonnigen Standort. Du kannst es das ganze Jahr über ernten. Das Kraut ist immergrün, trotzdem sind nicht alle Rosmarin-Sorten winterhart. Bei niedrigen Temperaturen solltest du Topfpflanzen ins Haus holen.
Das Küchenkraut liefert wichtige Mineralstoffe. Mit einer Prise in deinem Essen nimmst du zwar nicht genügend davon zu dir, um den Tagesbedarf zu decken, sie ist aber eine gute Ergänzung für deinen Speiseplan. 100 Gramm Rosmarin enthalten beispielsweise:
Der aromatische Strauch kommt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Dort wächst er an Küsten und Felshängen, wo er genügend Sonne bekommt. Rosmarin wird auch im östlichen Mittelmeergebiet und am Schwarzen Meer angebaut. Wann genau das Gewürz nach Mitteleuropa gebracht wurde, ist nicht bekannt. Im Mittelalter wird es das erste Mal erwähnt und unter Karl dem Großen verzeichnet. Doch schon die Alten Ägypter benutzten das duftende Kraut, um ihre Toten zu balsamieren. Im antiken Griechenland kam es als Weihrauchkraut bei zahlreichen Zeremonien zum Einsatz. Heutzutage erfreut es sich als Gewürz weltweit großer Beliebtheit.
Je nachdem, wann du frischen Rosmarin verwenden möchtest, kannst du die Zweige feucht halten oder einfrieren. Verwendest du das Gewürz noch am selben Tag, reicht es, die Zweige in ein Glas Wasser zu stellen. Sollen sie ein paar Tage halten, umwickelst du sie am besten mit einem feuchten Papiertuch und bewahrst sie im Kühlschrank auf.
Das herbe Aroma von frischem und getrocknetem Rosmarin kannst du gut mit anderen Kräutern kombinieren, um deinem Essen eine geschmackliche Tiefe zu verleihen. Da das Gewürz in der mediterranen Küche zu Hause ist, harmoniert es perfekt mit ähnlichen Kräutern aus dem Mittelmeerraum. Aber auch zu mitteleuropäischen und asiatischen Gewürzen passt es gut.
Kein Rosmarin zu Hause?
Wenn du einen Rosmarin-Ersatz suchst, kannst du das Kraut in Rezepten mit Estragon oder Thymian austauschen. Sie ähneln dem Nadelkraut geschmacklich etwas.
Ob im Eintopf, an Grillfleisch oder im Gin Tonic, Rosmarin peppt viele Gerichte und Getränke auf. Wenn du mit dem Kraut kochst, entfalten sich mit der Zeit Bitterstoffe. Möchtest du nicht zu viel davon schmecken, solltest du das Gewürz erst zum Ende der Garzeit hinzugeben.
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Ob gekocht oder roh, Rosmarin-Blätter kannst du ohne Bedenken verzehren. Da sie zäh und fest sind, kannst du sie vor dem Essen klein schneiden oder mit einem Mörser zermahlen. Auf diese Weise fühlen sie sich nicht unangenehm im Mund an.
Das Kraut eignet sich besonders gut, um Gerichte zu würzen und ihnen eine mediterrane Note zu verleihen. Auch in Getränken und Süßspeisen bildet es einen passenden Kontrast zur Süße. Zudem kann das Rosmarin-Gewürz bei deftigen Mahlzeiten gegen Blähungen und ein Völlegefühl helfen.
Nutze die Blätter des Gewürzes, um Gerichte zu würzen. Hierfür kannst du sie zerkleinern, indem du sie schneidest oder mit dem Mörser zerstößt. In Form von Öl oder Sirup findet Rosmarin zudem Verwendung in Salaten oder Getränken.
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