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Fruchtig und lecker: Was ist eine Passionsfrucht?

Die Passionsfrucht ist eine ausgesprochen beliebte, exotische Frucht aus den wärmeren Regionen der Erde. Auch, wenn sie optisch sehr stark an die Maracuja erinnert, ist sie eine eigenständige, wenn auch artverwandte Frucht. Sie ist im Vergleich zu ihrem Zwilling etwas kleiner und süßer und damit auch noch vielseitiger einsetzbar. Doch was ist eine Passionsfrucht jetzt genau? Woher kommt sie, was macht sie aus und wie kann sie verzehrt werden? Das und viel mehr erfährst du in unserem Lebensmittellexikon.

Was ist eine Passionsfrucht? Harte Schale, leckere Kerne.

Der sehr einprägsame und exotische Name führt bei vielen Menschen unweigerlich zur Frage: „Was ist eine Passionsfrucht?“. Bei der Passionsfrucht handelt es sich um eine essbare Frucht aus der Familie der Passionsblumengewächse – genauer gesagt der Passiflora edulis. Hinter diesem exotischen Namen steckt eine immergrüne Pflanze, die neben ihren wunderschönen Blüten auch für ihre leckere Frucht bekannt ist. Die Passionsfrucht ist birnenförmig und von einer festen, fast schon wachsähnlichen Haut überzogen. Sie ist vergleichsweise klein und hat eine violettbraune Farbe. Auf diese Weise unterscheidet sie sich auch optisch von der größeren, eher gelben Maracuja.

Eine einzelne Passionsfrucht enthält bis zu 250 verzehrbare Samenkerne, die von einem grün-gelblichen Fruchtfleisch umhüllt sind. Diese geleeartige Masse hat einen markanten, süßlich bis sauren Geschmack, der etwas an eine Zitrone erinnert. Der Name Passionsfrucht wurde ihr vergeben, da ihre Blüten als eine Krone aus Dornen interpretiert wurden, was wiederum an den Leidensweg von Jesus (die Passion) erinnert.

Aber was steckt neben den zahlreichen Samenkernen und dem leckeren Fruchtfleisch noch alles in der Passionsfrucht? Folgende Nährwerte findest du auf 100 g der einzigartigen Frucht:

  • Energie: 66 kcal
  • Kohlenhydrate: 23 g (11 g Zucker)
  • Ballaststoffe. 10g
  • Proteine: 2,2 g
  • Kalium: 348 mg
  • Magnesium: 29 mg
  • Phosphor: 68 mg
  • Vitamin C: 30 mg

Die Passionsfrucht ist damit eine ballaststoffreiche Frucht mit viel Vitamin C und lässt sich somit ideal in einen ausgewogenen Ernährungsplan integrieren.

Woher kommt die Passionsfrucht?

Ihren Ursprung hat der birnenförmige Vitaminlieferant in Mittel- und Südamerika, genauer gesagt Brasilien, Paraguay, Peru und dem Norden von Argentinien. Mittlerweile wird sie in sämtlichen (sub-)tropischen Gebieten kultiviert, unter anderem in Afrika, Australien und Indien. Passionsfrüchte lieben Wärme und Licht, weshalb die äquatornahen Anbaugebiete die idealen Voraussetzungen für ihr Wachstum liefern.

Wann hat die Passionsfrucht Saison?

In den Regalen bekommst du die Passionsfrucht das ganze Jahr über, da sich die Erntezeiten in den Exportländern unterscheiden und überlappen. Auch, wenn die Hauptsaison von Juni bis Februar geht, kannst du dich somit ganzjährig über den Genuss der leckeren Frucht freuen.

Was du beim Kauf beachten solltest.

Nachdem die Frage „Was ist eine Passionsfrucht?“ beantwortet wurde, stellt sich nun unweigerlich die nächste: „Was sollte beim Einkauf beachtet werden?“. Die Passionsfrucht verfügt über eine sehr markante, harte Schale, die an Wachs oder Leder erinnert. Ihr Aussehen gibt dir auch direkt Auskunft über die Reife der Frucht. Mit der Zeit trocknet sie nämlich aus, sodass eine verschrumpelte Schale zuverlässig anzeigt, dass die Frucht reif ist.

Tipp: Je reifer die Passionsfrucht ist, desto niedriger fällt ihr Säureanteil aus. Wenn du also eine besonders süße Passionsfrucht möchtest, solltest du die schrumpeligste Frucht nehmen, die du finden kannst.

Wie isst man eine Passionsfrucht?

Das Schöne bei der Passionsfrucht ist, dass du sie so wundervoll vielseitig verarbeiten kannst. Ob als fruchtiger Snack, süßer Bestandteil eines Desserts, als Marmelade, auf Torten, in Backrezepten oder im Joghurt: Es gibt so viele Möglichkeiten, wie du deine Passionsfrucht genau nach deinem Geschmack essen kannst.

Die Zubereitung ist zudem auch denkbar einfach. Schneide die Frucht lediglich in zwei Hälften. Anschließend kannst du, ähnlich wie bei einer Kiwi, bequem das Fruchtfleisch heraus löffeln – entweder für den direkten Verzehr oder für die Weiterverarbeitung. Die zahlreichen Samenkerne kannst du übrigens problemlos mitessen.

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