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Wie lagert man Avocados? Alles, was wichtig ist.

Als Guacamole, im Salat oder im Sushi: Die Avocado ist eine wandelbare Frucht und macht in zahlreichen Gerichten eine hervorragende Figur. Doch so lecker, wie sie im optimalen Reifezustand auch ist – besonders lange hält dieser oft nicht an. Wie solltest du eine Avocado lagern, damit sie so lang wie möglich frisch und grün bleibt? Erfahre hier mehr darüber, wie man reife und unreife Avocados aufbewahren und so länger haltbar machen kann.

Vor der Lagerung: Wann ist eine Avocado reif?

Die Haltbarkeit sowie die richtige Lagerung einer Avocado sind stark abhängig von deren Reifegrad. Während harte, unreife Avocados noch ein paar Tage nachreifen sollten, schmecken reife Avocados am besten, wenn man sie möglichst bald verzehrt. Denn schnell werden sie immer weicher und verderben.

Prüfe beim Kauf im Geschäft daher den Reifegrad. Diesen zu bestimmen, ist mit etwas Übung gar nicht so schwer: Zunächst drückst du sanft auf verschiedene Stellen der Frucht. Gibt sie nicht nach und fühlt sich hart an, ist sie noch nicht reif. Eine reife Avocado erkennst du daran, dass sie bei leichtem Druck etwas nachgibt. Zu weich oder gar hohl sollte sie sich allerdings auch nicht anfühlen – denn dann ist sie eventuell schon überreif.

Tipp: Auch die Schale kann dir einen Hinweis geben: Je reifer die Avocado ist, desto dunkler ist sie. Allerdings ist die Farbe auch von der Sorte abhängig. Die Schale der besonders beliebten Hass-Avocado ist zunächst dunkelgrün und wird mit der Reife fast schwarz.

Warum du den Stiel der Avocado besser nicht entfernst.

Um den Reifegrad zu bestimmen, kannst du auch den kleinen Stiel am oberen Ende entfernen. Geht das leicht und das Fruchtfleisch darunter ist schön grün, ist die Avocado wahrscheinlich reif. Eine bräunliche Farbe deutet dagegen auf eine bereits überreife Avocado hin. Möchtest du deine Avocado noch aufbewahren, entferne den Stiel aber besser nicht. Denn Avocados mit dem kleinen Stiel sind etwas länger haltbar.

Ganze Avocados richtig lagern – je nach Reifezustand.

Wie du eine ganze Avocado richtig lagerst, ist von deren Reifegrad abhängig. Generell handelt es sich um eine tropische Frucht, die eher kälteempfindlich ist. Eine unreife, noch harte Avocado lagerst du daher am besten bei Zimmertemperatur, trocken und ohne direkten Lichteinfall. So wird sie in ein paar Tagen von alleine weicher und entfaltet ihr volles Aroma. Um die nun reife Avocado frisch zu halten, sollte sie aber ins Gemüsefach des Kühlschranks wandern. Die dort vorherrschenden Temperaturen unterbrechen den weiteren Reifeprozess.

Avocados schnell nachreifen lassen.

Du kannst eine noch harte Avocado mit einem einfachen Trick auch schneller reifen lassen: Lagerst du sie zusammen mit Äpfeln oder reifen Bananen, reift sie zügig nach und wird schön weich. Denn dieses Obst sondert verstärkt Ethylen ab. Auch als Reifegas bekannt, stimuliert und beschleunigt dieses den Reifeprozess. Alternativ bewahrst du die Avocado über Nacht in einer Papiertüte auf. So wird das von der Frucht selbst abgegebene Ethylen eingefangen.

Angeschnittene Avocados lagern: So bleiben sie frisch.

Viele Rezepte benötigen keine ganze Frucht. Doch wie solltest du nun die restliche halbe Avocado lagern? Sicher ist dir schon einmal aufgefallen, dass die Schnittfläche bei Avocados schnell braun wird. Dafür verantwortlich ist ein Enzym, das an der Luft aktiv wird. Das grüne Fruchtfleisch oxidiert – und das Ergebnis sind eben jene braunen Flecken. Die Avocado ist dann noch essbar. Sie sieht allerdings nicht mehr so schön aus.

Eine angeschnittene Avocado hält sich im Kühlschrank noch bis zu zwei Tage. Wichtig: Lagere die Avocado-Hälfte so, dass sie möglichst wenig Luftkontakt hat. Du kannst sie beispielsweise zusammen mit dem Kern in Frischhaltefolie einwickeln. Verpackst du sie in eine Dose, lege am besten eine halbe Zwiebel dazu. Der von ihr ausgedünstete Schwefel verlangsamt die Oxidation. Und keine Sorge, das Fruchtfleisch nimmt dabei nicht den Zwiebelgeruch auf. So eignet sich die halbe Avocado auch am nächsten Tag noch hervorragend für deine Rezepte.

Tipp: Halbe Avocados in Wasser lagern.

Auch mit diesem Tipp bleibt deine Avocado länger grün und frisch: Lege die Avocado-Hälfte mit der Schnittfläche nach unten in einen Behälter mit Wasser und bewahre ihn im Kühlschrank auf. Das Wasser minimalisiert die Oxidation und somit das Braunwerden. Der hohe Fettgehalt der Frucht reduziert wiederum das Aufweichen.

Wann sollte eine Avocado nicht mehr verzehrt werden?

Du hast deine Avocado ein paar Tage lang gelagert – und fragst dich nun, ob sie noch gut ist? Wenn sich die Frucht sehr weich anfühlt und stark nachgibt, hat sie im Inneren meist erste braune Stellen entwickelt. Diese solltest du nicht mehr verzehren. Schneide die Avocado dann schnell auf und verwerte die grünen Stellen, da sich braune Stellen schnell ausbreiten.

Achtung: Hat deine reife Avocado schon schwarze Pünktchen oder gar schwarze Stellen im Fruchtfleisch, ist dies ein Zeichen für Überreife und die erste Vorstufe zur Fäulnis. Auch ein muffiger Geruch zeigt an, dass die Avocado schlecht geworden ist.

Guacamole frisch halten: So geht's.

Reife bis weiche Avocados werden häufig zu Guacamole verarbeitet. Auch diese kann an der Luft aufgrund der Oxidation schnell braun werden. Hier gibt es einige Möglichkeiten, sie länger frisch und grün zu halten.

Am besten füllst du die Guacamole nach der Zubereitung in eine tiefe Schüssel mit einer möglichst kleinen Öffnung. So wird die Oberfläche, auf der die Oxidation stattfinden kann, bereits minimiert. Bereitet man die Guacamole mit Zwiebeln und Zitronensaft zu, bleibt sie dank der enthaltenen Enzyme auch länger grün. Der Kern der Avocado hat den gleichen Effekt, da er ebenfalls Enzyme enthält, die die Oxidation verzögern. Also einfach den Kern mit in die Guacamole legen, dann bleibt sie länger frisch.

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