Leicht süß und bitter: Kümmel passt mit seinem vollmundigen Geschmack vor allem zu deftigem Eintopf und Suppen, die dich im Winter von innen wärmen. Doch auch Backwaren wie Brot sowie Wurst und Käse als passendem Belag verleiht das Gewürz eine raffinierte Note. Woher Kümmel kommt, wie er wächst und wie du ihn in der Küche am besten einsetzt – das alles erfährst du in unserem Gewürzlexikon.
Der Echte Kümmel (Carum Carvi), auch als Wiesen-Kümmel oder schlicht Kümmel bekannt, ist eine Pflanze aus der Familie der Doldenblütler. Die Samen dieser Pflanze verleihen verschiedenen Speisen eine würzige Note. Dabei kannst du nahezu alle Teile des Gewächses verwerten, da auch die Blätter essbar sind. Vorwiegend werden jedoch die Samen des Kümmels ganz oder gemahlen verwendet. Als eines der ältesten Gewürze verfeinert er traditionelle Speisen aus der nordafrikanischen und indischen Küche. Ebenso hat Kümmel Einzug in die Küchen Europas gehalten. So rundet er in Mittel- und Osteuropa sowie in Skandinavien und Großbritannien vielfältige Gerichte ab.
In der Regel sollten Gewürze trocken, kühl und vor Licht geschützt gelagert werden. Dies gilt auch für Kümmel. Achte daher darauf, dass du ihn mit ausreichend Abstand zum Herd und Backofen lagerst. Feuchtigkeit durch Dämpfe, die durch das Kochen entstehen, können dazu beitragen, dass er schneller verdirbt. Dies gilt vor allem dann, wenn der Kümmel bereits gemahlen ist. Das vermeidest du am einfachsten, wenn du das Gewürz mit einem Löffel entnimmst anstatt es direkt aus der Dose oder dem Streuer in den Kochtopf zu geben. Damit das kräftige Aroma möglichst lange erhalten bleibt, solltest du Kümmel zudem in einer luftdichten Dose aufbewahren.
Ursprünglich aus Asien stammend, wird Kümmel in den gemäßigten Zonen von Tunesien, Indien, Bhutan, Nepal und Pakistan angebaut. Mittlerweile ist Kümmel fernab seiner Herkunft jedoch auch in ganz Europa verbreitet. Er wird hauptsächlich in Osteuropa und den Niederlanden angebaut. Ebenso gibt es in Deutschland große Anbaugebiete – vorwiegend im Süden sowie in Ostfriesland.
Geschmacklich erinnert das Kümmel-Gewürz an Fenchel und Anis. Dieses kräftige Aroma erhält es durch das im Kümmelöl enthaltene Carvon. Es tritt am besten hervor, wenn du die Samen leicht anröstest. Achte jedoch darauf, sie nicht zu stark zu erhitzen, sonst werden sie schnell bitter. Gleiches gilt, wenn du gemahlenen Kümmel verwendest. Füge diesen daher am besten erst spät beim Kochen hinzu. Die Blätter der Kümmel-Pflanze ähneln geschmacklich Dill und Petersilie.
Kümmel als Heilpflanze.
Kümmel wird aufgrund der enthaltenen ätherischen Öle eine verdauungsfördernde und krampflösende Wirkung nachgesagt. Daher gilt er auch als Heilpflanze. So soll ein Teeaufguss Magen-Darm-Beschwerden wie ein Völlegefühl oder einen Blähbauch mindern.
Kümmel und Kreuzkümmel gehören beide zur Pflanzenfamilie der Doldenblütler. Während sie sich auch optisch ähneln, unterscheiden sie sich geschmacklich stark. So ist der Echte Kümmel eher mild und wird hierzulande gerne mit deftigen Gerichten wie etwa Kümmelfleisch kombiniert. Kreuzkümmel hingegen schmeckt scharf und ist in der orientalischen Küche ein beliebtes Gewürz. Er verleiht zum Beispiel Falafel ihren charakteristischen Geschmack.
Aufgrund seines charakteristischen Geschmacks kannst du Kümmel zu zahlreichen Lebensmitteln kombinieren. Er schmeckt ganz besonders gut zu folgenden Speisen:
Kümmel als das gewisse Extra.
Bei der Herstellung von Spirituosen wie Gin werden Kümmelsamen oftmals als Botanical verwendet. Ebenso ist er fester Bestandteil des skandinavischen Aquavits.
Kümmel hat einen kräftigen Eigengeschmack und übertönt schnell andere Komponenten. Daher solltest du mit Bedacht entscheiden, mit welchen anderen Gewürzen du ihn kombinierst, um eine schmackhafte Komposition zu kreieren. Für gewöhnlich harmonieren Bohnenkraut, Wacholder, Dill und Zwiebeln mit den würzigen Samen. Ebenso eignen sich scharfe Akkorde aus Pfeffer, Chili oder Knoblauch. Möchtest du deinem Gericht eine orientalische Note verleihen, vereinen sich Kümmel und Koriander zu einer leckeren Symphonie.
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