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Mandarinen und Clementinen: Was ist der Unterschied?

Klein, rund, orange: Auf den ersten Blick sehen Mandarinen und Clementinen nahezu gleich aus – und schmecken auch so. Du bekommst sie sogar zur selben Jahreszeit. Sind Mandarinen und Clementinen also vielleicht dasselbe? Tatsächlich sind es zwei eigenständige Zitrusfrüchte. Schaust du genauer hin, kannst du kleine Unterschiede erkennen. Welche das sind, erfährst du hier.

Sind Clementinen Mandarinen?

Umgangssprachlich werden Clementinen häufig als Mandarinen bezeichnet. Und auch im Handel findest du Clementinen-Sorten unter dem Oberbegriff Mandarine. Die echte Mandarine ist aber eine eigenständige Zitrusfrucht. Ursprünglich gab es vermutlich nur drei verschiedene Zitrusarten: Pampelmusen, Zitronat-Zitronen und Mandarinen. Aus ihnen sollen durch Kreuzung alle anderen heute bekannten Zitrusfrüchte, von der Clementine über die Orange bis zur Grapefruit, entstanden sein.

Mandarine oder Clementine? Die Unterschiede erkennen.

Während du viele andere Zitrusfrüchte durch ihre charakteristische Farbe und Größe auf den ersten Blick auseinanderhalten kannst, sehen sich Mandarinen und Clementinen von außen sehr ähnlich. Sie sind mittelgroß und haben eine leuchtend orange, glänzende Schale. Insbesondere wenn du das Innere der Früchte betrachtest, fallen aber einige kleine Unterschiede auf.

Clementinen haben eine dickere Schale.

Auch, wenn die Schale der beiden Früchte auf den ersten Blick sehr ähnlich aussieht, unterscheidet sie sich doch. Um dies zu erkennen, nimmst du sie am besten in die Hand und fühlst sie: Die Mandarine hat eine dünne Schale. Die Schale der Clementine ist dicker.

Die dickere Schale der Clementine ist kälte- und druckbeständiger, was für die Transportwege aus den Anbauländern und die Lagerung zu Hause von Vorteil ist. Während sich Mandarinen etwa zwei Wochen lang lagern lassen, bleiben Clementinen bis zu zwei Monate lang frisch und saftig. Dafür lassen sich Mandarinen leichter schälen. In vielen Fällen löst sich die Schale schon bei der Lagerung selbst ein wenig vom Fruchtfleisch ab – das ist die sogenannte Losschaligkeit.

Aufgepasst: Auch wenn du die Schale vor dem Essen entfernst, solltest du sie mit warmem Wasser waschen. So verhinderst du, dass beim Schälen Pestizide und Schadstoffe auf dem Fruchtfleisch landen. Oder du greifst auf unbelastete Bio-Früchte zurück.

Mandarinen haben meist dunkleres Fruchtfleisch.

Farblich unterscheiden sich die Zitrusfrüchte in ihrem Inneren ebenfalls. Das Fruchtfleisch von Clementinen ist oft orange mit einem gelben Stich. Bei Mandarinen ist es dagegen kräftig orange. Weil das aber von Frucht zu Frucht unterschiedlich sein kann, verlässt du dich besser nicht allein auf die Farbe, um Clementinen von Mandarinen zu unterscheiden.

Mandarinen haben immer neun Segmente.

Schälst du die Früchte und vergleichst sie miteinander, wird dir außerdem etwas Interessantes auffallen: Echte Mandarinen haben immer neun Segmente. Clementinen können unterschiedlich viele haben, nämlich zwischen acht und zwölf.

Was schmeckt besser: Mandarinen oder Clementinen?

Die Frage nach dem besseren Geschmack lässt sich nicht pauschal beantworten. Mandarinen sind oft besonders geschmacksintensiv, aber auch etwas herber. Clementinen bestechen durch ihr besonders süßes Fruchtfleisch. Der Geschmack kann jedoch von Frucht zu Frucht variieren, abhängig von der Sorte und dem Erntezeitpunkt. Fest steht: Beide eignen sich perfekt zum Snacken für Zwischendurch oder zur Verarbeitung in Desserts.

Tipp: Wähle möglichst schwere, feste Früchte.

Sowohl bei Mandarinen als auch bei Clementinen gilt: Entscheide dich beim Einkauf am besten für schwere Früchte mit einer festen Schale. Nimmst du sie in die Hand, solltest du außerdem keinen Hohlraum zwischen Schale und Fruchtfleisch spüren. Denn dieser entsteht, wenn die Früchte langsam an Saft verlieren und austrocknen.

Was hat mehr Kerne: Mandarinen oder Clementinen?

Echte Mandarinen haben in der Regel viele Kerne. Clementinen haben dagegen wenige oder sogar gar keine. Dieser Unterschied ist einer der Hauptgründe, weshalb die echte Mandarine immer seltener angeboten wird.

Eine vollständige Garantie für kernlose Früchte gibt es übrigens nicht. Denn eigentlich kernlose Sorten können durch Bienen von benachbarten Zitrusbäumen bestäubt werden. Dann entwickeln sie ebenfalls manchmal Kerne.

Mandarinen vs. Clementinen: die Unterschiede auf einen Blick.

Vom frischen Geruch beim Schälen bis zur süß-säuerlichen Saftigkeit haben Mandarinen und Clementinen viele Gemeinsamkeiten – aber auch einige Unterschiede. Hier siehst du sie nochmal auf einen Blick:

  • Herkunft: Mandarinen gehören zu den ursprünglichen Zitrusfrüchten, Clementinen sind eine neuere Kreuzung.
  • Schale: Die Schale ist bei Mandarinen dünner, bei Clementinen dicker.
  • Farbe: Das Fruchtfleisch ist bei Mandarinen kräftig orange, bei Clementinen orange bis gelblich.
  • Segmente: Echte Mandarinen haben immer neun Segmente, Clementinen zwischen acht und zwölf.
  • Geschmack: Mandarinen sind besonders aromatisch, Clementinen dafür süßer.
  • Kerne: Echte Mandarinen haben meist viele Kerne, Clementinen sind nahezu kernlos.

Tipp: Du interessierst dich für die unterschiedlichen Zitrusfrüchte? Dann erfahre in unserem Küchenlexikon außerdem, was der Unterschied zwischen Zitronen und Limetten ist.

Fragen rund um Mandarinen und Clementinen.

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