Wassermanagement

Rund 70 % der Erdoberfläche ist mit Wasser bedeckt – doch nur ca. 1 % davon ist Trinkwasser. Das macht unser Wasser zu einer der wertvollsten Ressourcen, mit der wir sorgsam umgehen müssen1.

Wasser ist nicht nur Lebensgrundlage für uns Menschen, sondern spielt auch in der Lebensmittelproduktion eine tragende Rolle. Laut Weltwasserbericht der United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization (UNESCO) leben ca. 3,6 Milliarden Menschen und damit fast die Hälfte der Weltbevölkerung in Gebieten, die mindestens einen Monat pro Jahr von Wassermangel bedroht sind. 2050 werden es Prognosen zufolge bis zu 5,7 Milliarden sein2.

Weltweit 70 Prozent unserer Trinkwasservorräte werden in der Landwirtschaft verbraucht, denn die Bewässerung von Feldern, die Versorgung von Vieh und die Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte sind besonders wasserintensive Prozesse. Auch durch den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln beim Anbau landwirtschaftlicher Rohstoffe wird das Grundwasser belastet3.

Bei der Herstellung von Textilien werden in der globalen Wertschöpfungskette über 80 Prozent des gesamten Wasserverbrauchs bei der Rohstoffgewinnung verursacht, vor allem beim Anbau von Baumwolle. Etwa ein Zehntel entfällt zudem auf die textile Fertigung, insbesondere auf die sogenannten Veredlungsprozesse (z.B. Färbung)4.

Als einer der größten Lebensmittel- sowie Textilhändler ist ALDI Nord sich seiner Verantwortung in den globalen Wertschöpfungsketten bewusst und hat somit nicht nur direkten Einfluss in Form des eigenen Wasserverbrauchs, sondern auch indirekt in den Lieferketten unserer Produkte.

Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, haben wir bereits verschiedene Maßnahmen umgesetzt.

Weitere Informationen finden Sie in unserer Wasserschutzpolitik PDF.

1. Reduktion des Schadstoffeintrages und Wasserverbrauchs bei der Rohstoffgewinnung / Landwirtschaft

Durch den Einsatz von Umwelt- und Nachhaltigkeitsstandards, die eine Reduktion und einen verantwortungsvollen Umgang mit Pestiziden berücksichtigen, tragen wir bei der Rohstoffgewinnung zum Schutz der Wasserqualität in den Produktionsländern bei. So werden für die Produktion der von uns gehandelten Lebensmittel beispielsweise Obst- und Gemüse, Kakao, Tee, Kaffee oder Baumwolle eingesetzt, die nach den Vorgaben des EU-Bio-Siegels, des GLOBALG.A.P.-Standards für Verantwortliche Agrarpraxis, des Fairtrade- oder Rainforest Alliance-Standards angebaut wurden. Unser Ziel ist es, den Anteil an zertifizierten Rohstoffen schrittweise zu erhöhen. Außerdem prüfen wir kontinuierlich, welche weiteren Zertifizierungen eingesetzt werden können. Für die Beschaffung der von uns gehandelten Fischprodukte und Meeresfrüchte unterstützen wir zudem Maßnahmen, die Ökosysteme in Meeres- und Binnengewässern schonen, indem wir auf den Einsatz von MSC, ASC, GLOBALG.A.P. sowie des EU-Biosiegels setzen.

Weitere Informationen zu unseren Zielen finden Sie in unseren Einkaufspolitiken zu Baumwolle, Fisch, Kaffee, Kakao und Tee.

 

Virtuelles Wasser

Durch den Verkauf von regionalen und saisonalen Lebensmitteln bieten wir unseren Kunden zusätzlich die Möglichkeit, „virtuelles Wasser“ einzusparen. „Virtuelles Wasser“ beschreibt, welche Menge Wasser in einem Produkt oder einer Dienstleistung enthalten ist bzw. zur Herstellung aufgewendet wird. Aufgrund klimatischer Gegebenheiten benötigen die regionalen und saisonalen Produkte oftmals eine geringere Menge Wasser – so verbraucht beispielsweise eine in Deutschland angebaute Kartoffel circa 40% weniger virtuelles Wasser als eine Kartoffel, die in Marokko angebaut wird5.

2. Wasserschutzmaßnahmen im Bereich Weiterverarbeitung / Industrielle Produktion

Wir haben uns dazu verpflichtet, den Einsatz unerwünschter Chemikalien bei der Produktion von Bekleidung, Heimtextilien und Schuhen Schritt für Schritt zu reduzieren und diese in den nächsten Jahren durch Alternativen zu ersetzen. Unser Ziel ist es, ab dem 01.01.2020 auf bestimmte Substanzgruppen komplett zu verzichten und somit die Belastung von Mensch und Umwelt, insbesondere der Süßwasserressourcen, durch chemikalienhaltige Produktionsprozesse in der Textil- und Schuhindustrie zu reduzieren. Darüber hinaus möchten wir den Umgang mit anfallendem Abwasser und Klärschlämmen in den Produktionsstätten verbessern.

Daneben reduzieren wir den Wasserverbrauch in der Textil- und Schuhproduktion durch den Einsatz von wasserschonenden Technologien, wie z.B. der innovativen Spinnfärbetechnik „Dope Dyed“ bei Artikeln aus Polyester oder den Einsatz von wasserbasiertem PU für Schuhe aus Kunstleder.

Weitere Informationen zu unseren ökologischen Produktionsstandards bei Textilien und Schuhen.

3. Vermeidung von Plastikartikeln in unseren Gewässern

Seit 2015 verzichten wir auf festes Mikroplastik6  in unseren Kosmetik- und Körperpflege-Eigenmarken. Im Jahr 2017 wurde ein zusätzlicher Verzicht auf Trübungsmittel (Styrene/Acrylates Copolymer) in dieser Produktgruppe umgesetzt. Der Verzicht auf weitere synthetische Polymere wird sukzessive geprüft.

 

Die ALDI Verpackungsmission

Durch Abrieb von Kunststoffverpackungen entstehen ca. zwei Prozent des in die Umwelt gelangenden Mikroplastiks in Deutschland. Daher gilt für ALDI Nord: Je mehr Kunststoffverpackungen eingespart werden, desto weniger können achtlos in die Umwelt gelangen und zu Mikroplastik zerfallen.

Gemeinsam haben ALDI Nord und ALDI SÜD im August 2018 die „ALDI Verpackungsmission: Vermeiden. Wiederverwenden. Recyceln.“ veröffentlicht. Mit den ambitionierten Zielen unserer Verpackungsmission tragen wir einen kleinen Teil dazu bei, dass weniger Verpackungen in den Umlauf gelangen und fördern gleichzeitig die Kreislaufwirtschaft. Auch das Thema „Einwegplastik“ steht bei uns ganz oben auf der Agenda. So gibt es seit Beginn des Jahres 2019 keine Einwegplastik-Artikel wie „Strohhalme, Einweggeschirr und -becher“ mehr in den Filialen zu kaufen. Im vergangenen Jahr 2018 wurde die letzte Einwegplastiktüte verkauft. Unseren Kunden bieten wir an den Kassen ausschließlich Tragetaschen nach dem „Mehrwegprinzip“ an.

 

4. Erhebung von Daten zum Wasserverbrauch

Im Rahmen der Teilnahme am European Clothing Action Plan (ECAP) erheben wir seit 2016 jährlich den sog. Faserfußabdruck für unsere Bekleidungs- und Heimtextilien. Dieser umfasst neben Energie und Abfall das Thema Wassereinsatz. Der Vergleich des Fußabdrucks der für unsere Textilien eingesetzten Fasern hat bereits von 2016 auf 2017 eine Reduktion des Wasserverbrauchs um 74.614.762 Liter ergeben, was ca. 500.000 gefüllten Badewannen entspricht.

Weitere Informationen

¹https://www.wwf.de/themen-projekte/fluesse-seen/wasserverbrauch/wasser-knappheit/
²United Nations World Water Assessment Programme (WWAP), 2018: Weltwasserbericht der Vereinten Nationen 2018.
³https://www.umweltbundesamt.de/daten/land-forstwirtschaft/pflanzenschutzmittelverwendung-in-der#textpart-4
Jungmichel, Norbert, Christina Schampel und Daniel Weiss, 2017: Umweltatlas Lieferketten – Umweltwirkungen und Hot-Spots in der Lieferkette. Berlin/Hamburg: adelphi/Systain.
http://virtuelles-wasser.de/gemuese.html
⁶nach Definition des BfR, Partikel zwischen 0,001 mm bis kleiner als 5 mm

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