Grillgemüse schmeckt als abwechslungsreiche Beilage oder vegetarische Alternative einfach lecker und lässt sich schnell vorbereiten. Du kannst verschiedene Gemüsesorten verwenden, die sich nach Belieben marinieren, füllen oder zu bunten Spießen zusammenstellen lassen. Was du für intensive Aromen und die richtige Konsistenz beachten solltest, erfährst du hier. Mit ein paar Tipps und den richtigen Methoden grillst du Gemüse im Handumdrehen.
Durch Grillen kommt die natürliche Süße von frischem Gemüse wunderbar zum Vorschein. Und das Beste: Du kannst praktisch jedes Gemüse auf den Grillrost legen. Allerdings solltest du für den vollen Geschmack einige Dinge beachten.
Für manche Gemüsesorten braucht es nämlich ein wenig mehr Vorbereitung oder spezielles Zubehör. So sind beispielsweise die stark wasserhaltigen Tomaten schnell gar und verlieren viel Flüssigkeit, sodass du für sie lieber einen Grillkorb verwendest. Sehr feste Gemüsesorten, wie Möhren, Kohlrabi oder Kürbis, brauchen dagegen besonders lange und garen auf einem offenen Holzkohlegrill eventuell nicht gleichmäßig durch. Dann kann Blanchieren vor dem Grillen eine Lösung sein.
Auf dem Rost deines Kohlegrills erhält dein Gemüse köstliche Röstaromen. Aber nicht mit jeder Sorte ist das empfehlenswert. Als Faustregel kannst du dir merken: Gemüse, das man ganz leicht in Scheiben und Streifen schneiden kann, kannst du wahrscheinlich auch direkt auf den Grillrost legen. Musst du beim Schneiden Druck ausüben oder zerfällt es, ist es wahrscheinlich eher ungeeignet. Versuche es zum Beispiel mit:
Die genauen Garzeiten variieren je nach Temperatur und Dicke deiner Stücke. Du kannst aber meist von etwa fünf bis zehn Minuten ausgehen. Wende das Grillgemüse auf jeden Fall zwischendurch, damit es gleichmäßig durchgart und nicht anbrennt.
Tipp: Du kannst auf diese Weise nicht nur Gemüse grillen, sondern auch Obst. Probiere doch mal unser Rezept für gegrillte Wassermelone mit Feta aus. So herrlich erfrischend!
Feste Gemüsesorten haben deutlich höhere Garzeiten. Hast du einen Gasgrill oder einen Kugelgrill mit Deckel, kannst du sie langsam und schonend bei indirekter Hitze garen. Andernfalls gelingen sie besser, wenn du sie vorkochst. Du kannst das Gemüse bereits am Vortag vorbereiten, dann geht es am Grill-Tag ganz schnell. Hier einige Beispiele für besonders beliebte Gemüsesorten:
Beide kochst du vor dem Grillen am besten im Ganzen und ungeschält gar. Dann bestreichst du sie mit etwas Öl und legst sie für etwa zehn Minuten auf den Grill. Möchtest du ganze, rohe Knollen grillen, dann brauchst du auf jeden Fall einen Grill mit Deckel und musst mit bis zu einer Stunde Garzeit rechnen.
Blanchiere die Röschen für etwa drei Minuten und grille sie dann nur ganz kurz für ein butterweiches Ergebnis. Wer es knackig mag, kann die Röschen aber auch roh für etwa zehn Minuten grillen.
Halbiere, entkerne und schäle den Kürbis je nach Sorte und schneide ihn dann in etwa zwei Zentimeter dicke Spalten. Diese kochst du für etwa fünf Minuten vor oder röstest sie im Backofen. Mit etwas Öl bestrichen ist der Kürbis auf dem Grill im Nu gar und lecker.
Greife im Gemüseregal entweder direkt zu vorgekochten Exemplaren oder gare deine frischen Maiskolben etwa zehn Minuten lang vor. Auf dem Grillrost brauchen sie dann nochmal genauso lange und sollten dabei mehrmals gewendet werden.
Bei kleinen Gemüsestücken oder gefülltem Gemüse besteht die Gefahr, dass etwas durch den Rost in die Glut fällt. Dagegen schützt eine klassische Aluschale, die zusätzlich das Grillgut vor direkter Hitze abschirmt, seine Saftigkeit erhält und zu guter Letzt das lästige Reinigen des Grills erleichtert. Die Schalen kannst du entweder fertig kaufen oder selbst kleine Päckchen aus Alufolie herstellen: dazu einfach die Seiten hochklappen und zusammendrehen.
Die Verwendung von Alufolie und -schalen beim Grillen ist allerdings umstritten. Wenn du gesundheitliche Bedenken hast sowie der Umwelt zuliebe, greifst du am besten zu gusseisernen Pfannen, wiederverwendbaren Grillschalen oder Grillkörben. Letztere haben kleine Löcher, durch die Grillaromen besser an dein Gemüse gelangen. Allerdings kann dadurch auch Marinade in die Glut tropfen.
Aufgepasst: Nutzt du Aluschalen beim Grillen, dann solltest du das Gemüse erst hinterher würzen. Durch Salz und Säure können sich bei Hitze vermehrt Aluminium-Ionen aus dem Material lösen.
Wer trotz aller Vorbereitung von einem Regenschauer überrascht wird, kann Gemüse auch problemlos im Ofen mit Grillfunktion zubereiten. Zwar entstehen hier nicht dieselben Aromen, aber lecker schmeckt es allemal. Lege das Gemüse einfach auf ein leicht gefettetes Backblech, schieb alles in den Ofen und grille es für etwa zehn bis zwanzig Minuten. Am besten schmeckt das mit mariniertem Gemüse. Oder du träufelst ein wenig Olivenöl darüber.
Du kannst dein Gemüse entweder vor dem Grillen marinieren oder hinterher würzen, beispielsweise mit Kräuterbutter oder Kräutersalz. Möchtest du eine Marinade herstellen, nimmst du als Basis am besten eine Mischung aus Öl und Zitronen- oder Limettensaft. Beim Würzen deines Grillgemüses kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen. Teste beispielsweise folgende Gewürze aus:
Aufgepasst: Salz entzieht Gemüse Wasser und verändert so dessen Geschmack und Konsistenz. Möchtest du dein Gemüse vor dem Grillen nicht entwässern, dann salze es erst im Anschluss.
Tipp: Gefülltes Gemüse grillen.
Viele Gemüsesorten, wie Paprika, Zucchini oder Kürbis, eignen sich auch, um sie vor dem Grillen lecker zu füllen. Das klappt besonders gut mit indirekter Hitze, auf einem Grill mit Deckel. Bei der Füllung hast du die Qual der Wahl: Nutze Hackfleisch oder Schafskäse mit mediterranen Kräutern oder greife für eine herzhaft-süße, vegane Grillgemüse-Füllung zu Reis, Pinienkernen und Rosinen. Vielleicht hast du aber auch Lust auf Paprika mit Couscous-Hack-Füllung?
Bestreichst du dein Grillgemüse mit Öl, verstärkt das den Geschmack und verhindert gleichzeitig, dass es zu sehr am Grillrost haftet. Wichtig ist, dass du nur Öle verwendest, die die hohen Temperaturen beim Grillen aushalten. Bis zu 200° Celsius sollten sie sicherheitshalber standhalten können. Das ist beispielsweise bei Sonnenblumenöl, Rapsöl und raffiniertem Olivenöl der Fall.
Das lässt sich nicht pauschal sagen. Je größer und fester das Gemüse ist, desto länger braucht es. Dazu kommt es auf die Grillmethode an. Hier einige Beispiele: Bei indirekter Hitze im Gasgrill kannst du ganze rohe Kartoffeln etwa eine Stunde lang gar grillen. Zucchini- oder Auberginen-Scheiben grillst du auf dem Rost etwa fünf bis zehn Minuten lang. Gemischtes Grillgemüse im Grillkorb braucht etwa zwanzig bis dreißig Minuten.
Am besten grillst du Gemüse bei mittleren Temperaturen von etwa 160° Celsius. Empfehlenswert ist außerdem indirekte Hitze, damit vor allem größere oder festere Gemüsestücke gleichmäßig durchgaren. Hast du nur einen offenen Kohlegrill, dann schiebst du das Gemüse ganz an den Rand des Rosts.
Zur Grundausstattung zählt eine Grillzange zum Wenden deines Gemüses. Dazu sind empfehlenswert: eine Grillpfanne oder ein Grillkorb, als nachhaltige Alternative zur Alufolie. Gemüsespieße grillst du am besten mit Spießen aus Metall.
Möchtest du mediterranes Gemüse grillen, eignen sich als Gewürze zum Beispiel Thymian, Rosmarin und Oregano. Diese kombinierst du am besten mit Olivenöl und Knoblauch zu einer leckeren Marinade. Dann vermengst du sie einfach mit geschnittenem Gemüse deiner Wahl, wie Zucchini, Aubergine, Paprika und Kirschtomaten.
Beim Grillen nutzt du idealerweise indirekte Hitze und einen Grillkorb. Alternativ bieten sich auch Grillspieße an, die du direkt auf den Grillrost legen kannst. Aber Achtung bei Holzspießen: Diese solltest du unbedingt vorher wässern und darauf achten, dass sie nicht verkohlen.
Ob geröstete Maiskolben, gefüllter Kürbis oder mediterran gewürzte Spieße: Beim Grillen ist Gemüse eine echte Bereicherung, ganz gleich ob du komplett vegetarisch oder vegan grillen möchtest oder einfach eine bunte Auswahl an Gerichten schätzt. Komm doch vor dem nächsten Grillabend mal wieder in deiner nächsten ALDI Nord Filiale vorbei und greif zu leckerem Obst und Gemüse, täglich frisch und zum günstigen Preis. In den ALDI Nord Prospekten kannst du vorher ganz einfach nachlesen, welche Angebote es gerade gibt.
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