Kirschen richtig lagern: Darauf solltest du achten.
Sommerzeit ist Kirschenzeit. Jetzt sind die süßen, prallen Früchte überall zu haben und besonders günstig. Allerdings sind sie auch äußerst empfindlich. Daher ist es umso wichtiger, frische Kirschen richtig zu lagern. Nur so bleiben sie schön saftig und schmackhaft. Wie und wo du die leckeren Früchtchen am besten aufbewahrst, erfährst du hier.
Gehören Kirschen in den Kühlschrank?
Ja! Der Kühlschrank ist der ideale Ort, um Kirschen aufzubewahren. Die kühle Lagertemperatur – idealerweise sogar zwischen 1 und 3° Celsius – verlangsamt die Stoffwechselprozesse von Keimen und verhindert ihre Vermehrung. Dadurch verderben die Kirschen nicht so schnell und haben eine längere Haltbarkeit. Noch besser ist es nur, wenn du deine Kirschen direkt nach dem Einkauf oder Pflücken verzehrst.
Die beste Variante, Kirschen im Kühlschrank aufzubewahren, ist eine verschließbare Frischhaltedose. Polstere diese mit Küchenpapier aus, um Feuchtigkeit aufzunehmen. Damit es in der Dose nicht zu nass wird, solltest du sie nicht komplett schließen, sodass Kondenswasser einfach abziehen kann.
Wie lange sind Kirschen im Kühlschrank haltbar?
Im Gemüsefach des Kühlschranks erreichst du für deine Kirschen eine Haltbarkeit von etwa zwei Tagen. Bei Kirschen mit kleinen Druckstellen oder aufgeplatzter Haut kannst du den beschädigten Teil entfernen und den Rest direkt verzehren. Sie verderben sonst deutlich schneller. Matschige oder gar faulige Kirschen solltest du ganz aussortieren und entsorgen.
Reifen Kirschen nach dem Pflücken nach?
Ob Süßkirschen oder Sauerkirschen: Die Sommerfrüchte reifen nicht mehr, sobald sie vom Kirschbaum gepflückt worden sind. Sie sollten also erst geerntet werden, wenn sie eine rundum tiefrote Farbe haben und sich schön prall und saftig anfühlen.
Wie bleiben Kirschen lange frisch?
Da sie sehr empfindlich sind, solltest du die Früchte idealerweise schon vor dem Kauf gründlich prüfen. Wähle am besten pralle, intakte, rote Früchte mit Stiel. Risse und Quetschungen beschleunigen ihr Verderben und begünstigen Schimmelbildung. Kirschen, bei denen der Stiel bereits abgefallen ist, neigen ebenfalls eher zum Faulen. Der Grund dafür ist, dass die Verbindungsstelle zwischen Kirsche und Stiel nun ein offenes Tor für Keime ist, die das Obst verderben lassen.
Einen Trick, um das Sommerobst länger frisch zu halten, gibt es nicht. Mit der richtigen Lagerung der Kirschen hast du etwa zwei Tage Zeit, um die roten Leckereien nach dem Kauf zu genießen.
Wann sind Kirschen schlecht?
Leider lassen sich Kirschen nicht lange lagern und werden schnell schlecht. Das erkennst du zum Glück ganz einfach: Frische Kirschen haben eine glänzende und pralle Schale. Schon nach ein bis zwei Tagen kann diese matt und runzelig werden. Schneidest du sie auf, sind bräunlich verfärbte Stellen im Fruchtfleisch erste Anzeichen dafür, dass eine Kirsche nicht mehr gut ist. Matschige Stellen und Schimmel zeigen dir eindeutig, dass die Kirschen schlecht sind und komplett entsorgt werden müssen.
Kirschen lange haltbar machen.
Hattest du eine reiche Ernte oder hast bei einem besonders günstigen Angebot zugeschlagen, gibt es noch zwei Varianten, um deine Kirschen lange aufzubewahren. Du könntest aus ihnen entweder Kirschmarmelade kochen oder sie in leicht gezuckertem Wasser einkochen. So erreichst du eine längere Haltbarkeit und hast auch im Winter noch etwas von den köstlichen Sommerfrüchten.
Kann ich Kirschen auch einfrieren?
Ja, das geht. Tiefgefrorene Kirschen sind bis zu einem Jahr haltbar. Sie werden dadurch weicher. Aber sie lassen sich zum Beispiel noch ideal für Kirschkuchen oder Marmelade. Dann hast du nach der Kirschsaison einen leckeren Vorrat parat.
Um die Kirschen einzufrieren, säubere sie zunächst gründlich und entferne die Stiele. Am besten entkernst du sie auch. So ist es später deutlich bequemer, sie zu verarbeiten. Anschließend legst du die Kirschen auf einen großen Teller und lässt sie getrennt voneinander im Tiefkühlfach anfrieren, ehe du sie in eine verschließbare Dose gibst. Dann hast du am Ende keinen großen Kirschblock, sondern einzelne, fein säuberlich gefrorene Früchte, die du auch einzeln entnehmen kannst.
Warum Kirschen in Wasser lagern?
Bei selbst gepflückten Kirschen aus dem eigenen Garten kommt es häufiger vor: Kleine Maden haben es sich im Inneren gemütlich gemacht. Es ist nicht schädlich, diese mitzuessen. Doch du kannst sie auch mit einem kleinen Trick vertreiben. Lege die Kirschen einfach in eine Schüssel mit kaltem Wasser. Die Tierchen kommen nach einer Weile von selbst heraus.
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