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Gekochten Reis einfrieren: So geht’s.

Ob zu Curry, Chili con Carne oder Hühnerfrikassee – Reis ist in der Küche besonders vielseitig. Doch schnell ist es passiert: Du hast dich verschätzt und es ist jede Menge Reis übrig geblieben. Das ist kein Problem, denn du kannst gekochten Reis einfrieren und später wieder auftauen. Dabei solltest du nur ein paar Dinge beachten. Hier erfährst du, wie du Reis haltbar machst und mit ihm schnell ein leckeres Essen aus dem Tiefkühler zauberst.

Kann man gekochten Reis einfrieren?

Hast du einmal zu viel gekocht, kannst du Reis einfrieren – schnell und einfach. Damit der Reis nach dem Auftauen nicht matschig wird und noch genauso lecker schmeckt, beachte Folgendes: Wähle zunächst eher feste, körnige Reissorten. Hierzu gehören Jasmin-, Basmati- oder Patnareis. Koche den Reis außerdem eher bissfest. So hat er auch nach dem Auftauen noch eine angenehme Konsistenz.

Aufgepasst: Wichtig ist auch, dass du den Reis nach dem Kochen schnell abkühlen lässt und anschließend sofort einfrierst. Im Gefrierfach ist er dann etwa drei bis sechs Monate lang haltbar. Nach dem Auftauen solltest du ihn rasch verarbeiten und am selben Tag verzehren.

Warum Reis nicht bei Zimmertemperatur stehen sollte.

Reis enthält in den meisten Fällen spezielle Bakterien, die sich bei lauwarmen Temperaturen vermehren und Giftstoffe bilden können. Diese können zu Verdauungsbeschwerden führen. Durch Kochen werden zwar die Bakterien abgetötet, aber nicht die Giftstoffe entfernt. Deshalb solltest du gekochten Reis immer im Kühlschrank oder bei über 65° Celsius, zum Beispiel im Reiskocher, aufbewahren. Dann brauchst du dir keine Sorgen zu machen und kannst den Reis bedenkenlos verzehren.

Wie friere ich Reis ein?

Überschüssigen gekochten Reis einzufrieren erfordert kaum Vorbereitung. Damit die weiße Beilage nach dem Auftauen noch bissfest ist, solltest du die Garzeit schon beim Kochen ein wenig verkürzen. Der Reis sollte zudem kein überschüssiges Kochwasser enthalten. Im Tiefkühler bilden sich Eiskristalle, die sich auf die Textur des Gefrierguts auswirken. Je mehr Wasser im Reis vorhanden ist, desto mehr Eiskristalle bilden sich beim Einfrieren.

Schritt für Schritt gehst du so vor:

  • Abkühlen lassen: Lass den Reis direkt nach dem Kochen vollständig abkühlen. So vermeidest du einerseits Kondenswasser und andererseits ein Aufheizen deines Gefrierfachs.
  • Verpacken: Im Tiefkühlfach friert der Reis zu einem festen Stück zusammen. Deshalb solltest du ihn portioniert verpacken. Die kleinen Portionen kannst du dann nach Bedarf entnehmen. Sie frieren und tauen außerdem schneller und gleichmäßiger.
  • Beschriften und einfrieren: Im letzten Schritt solltest du die Reisbehälter mit dem aktuellen Datum versehen. So weißt du später, wann du den Reis eingefroren hast und ob er noch haltbar ist.

Und so kannst du den Reis clever portionieren:

  • In kleinen Gefrierbeuteln: Gib den Reis portionsweise in Gefrierbeutel und drücke diese platt. So lassen sich mehrere Beutel platzsparend im Tiefkühler aufbewahren.
  • In großen Dosen: Fülle den gekochten Reis in einen Behälter mit Deckel und drücke ihn fest. Dann kannst du den Reis mit einem Messer oder Stäbchen in Portionen unterteilen.
  • Als Reiskugeln: Rolle den Reis in deiner Hand zu Bällchen und verpacke sie erst dann in passenden Gefrierbehältern. Mit Backpapier kannst du verhindern, dass sie aneinander kleben.

Gekochte Reisgerichte einfrieren – geht das?

Ja, das geht in vielen Fällen. Allerdings solltest du dabei die Konsistenz nach dem Auftauen und die Haltbarkeit beachten. Je mehr Wasser im Gericht vorhanden ist, desto matschiger wird die Speise beim Aufwärmen.

Hier sind einige Beispiele im Überblick:

Wie kann ich gefrorenen Reis aufwärmen?

Das Reis-Einfrieren ist einfach – das Auftauen ist es auch. Du hast viele Möglichkeiten, das Getreide aus dem Tiefkühler zu erwärmen: Ob über Nacht aufgetaut, gebraten oder gedämpft – für alle Gerichte ist die passende Methode dabei. Wichtig ist, dass du den Reis so schnell wie möglich isst, wenn er aufgetaut ist, da sich sonst Bakterien vermehren können.



  • Auftauen lassen: Am sichersten ist es, den Reis über Nacht im Kühlschrank aufzutauen.
  • Dämpfen: Fülle den Reis in ein Sieb und befestige dieses auf einem Topf mit kochendem Wasser. Das Dampfbad taut den Reis in 10 bis 15 Minuten auf.
  • Braten: Gib den Reis gefroren in eine Pfanne und wärme ihn so auf.
  • In Soße erhitzen: Hast du bereits eine leckere Soße zubereitet, gib den Reis einfach dazu.
  • Mikrowelle: Stelle das Getreide bei niedriger Temperatur für mehrere Minuten in die Mikrowelle.

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