Kohlrabi: Das vielseitige Stielgemüse.
Ob gekocht, fermentiert oder als Rohkost: Kohlrabi ist mit seinem milden Geschmack und zartem Fruchtfleisch eines der vielseitigsten Gemüse in der europäischen Küche. Auch bei Kindern macht ihn das zu einem beliebten Snack. Neben seinem angenehmen Geschmack ist er außerdem noch Lieferant wichtiger Nährstoffe und hat noch sehr viel mehr zu bieten. Unser Lebensmittelexikon verrät dir an einem Ort alles, was du über den Kohlrabi wissen musst.
Was ist Kohlrabi?
Der Kohlrabi ist eine Form von Kohl. Er entsteht aber nicht wie andere Kohlsorten aus den Blättern oder Blüten der Pflanze, sondern wächst als Sprossknolle am unteren Teil des Stiels der Pflanze. Er zählt also zusätzlich zu den so genannten Stielgemüse. Diese Knolle kann einen erstaunlichen Durchmesser von bis zu 20 Zentimetern erreichen. Dabei kommt sie in verschiedenen Farben vor – von hell-weißlich bis zu violett-rötlich.
Der Kohlrabi gilt als ein leicht bekömmliches Gemüse. Sein milder Geschmack macht ihn auch als knackigen Snack für zwischendurch beliebt. Der Kohlrabi kann – wie jedes andere Gemüse – deinen Speiseplan ideal ergänzen und dich bei einer ausgewogenen und bewussten Ernährung unterstützen.
Welche Nährwerte hat Kohlrabi?
Der Kohlrabi ist je nach Anbaumethode geschmacklich unterschiedlich. Freilandkohlrabi schmeckt etwas kräftiger, während sich unter Glas angebauter Kohlrabi eher durch zartes Fruchtfleisch und milderen Geschmack auszeichnet. Farblich unterscheiden sich die beiden Formen nicht. Ganz gleich welche Farbe die Kohlrabi-Knolle hat, sie enthält wichtiges Vitamin C und Kalium für deinen Tagesbedarf. Das Zentrum der Gesundheit gibt dabei folgende Werte an:
Makronährstoffe pro 100 g Kohlrabi.
- Kohlenhydrate: 3,7 g
- Ballaststoffe: 1,4 g
- Eiweiß: 1,9 g
- Fett: 0,1 g
Mineralstoffe pro 100 g Kohlrabi.
- Kalium: 380 mg
- Magnesium: 43 mg
- Kalzium: 68 mg
- Eisen: 0,9 mg
- Vitamin C: 64 mg
Wie viele Kalorien hat Kohlrabi?
Mit um die 26 kcal gilt der Kohlrabi als kalorienarmes Gemüse. Er ist außerdem arm an Fett sowie Kohlenhydraten und beeinflusst dadurch kaum den Blutzuckerspiegel.
Wo wird das Kohlgemüse angebaut?
Neben seiner Farbe wird der Kohlrabi auch nach seiner Anbaumethode und Jahreszeit unterteilt. Dabei gibt es Sorten für den Freiland-Frühanbau, Freiland-Sommeranbau, Freiland-Herbstanbau und Gewächshausanbau, sodass der Kohlrabi ganzjährig angeboten werden kann. Freilandkohlrabi findest du von Juli bis November im Verkauf. In den Wintermonaten handelt es sich stattdessen meistens um Kohlrabi aus dem Gewächshaus.
Auch wenn Nordeuropa als Heimatgebiet des Kohlrabis gilt, ist seine genaue Herkunft nicht zu 100 Prozent bekannt. Neben Deutschland zählen Frankreich, Polen, die Niederlande, Rumänien, Österreich und die Schweiz in Europa zu den Hauptanbauländern.
Übrigens: Deutschland ist gleichzeitig Europas größter Erzeuger (ca. 40.000 Tonnen jährlich) und Verbraucher von Kohlrabi. Bei uns werden auf 2.300 Hektar über 50 Sorten Kohlrabi angebaut. Und der in den südosteuropäischen Ländern angebaute Kohlrabi wird fast ausschließlich nach Deutschland exportiert.
Worauf muss man beim Kauf von Kohlrabi achten?
Um beim Griff ins Gemüseregal immer einen frischen Kohlrabi zu erwischen, gibt es ein paar Dinge, auf die du achten solltest.
- Aufgeplatzte Knolle: Einen älteren Kohlrabi erkennst du zum Beispiel anhand seiner aufgeplatzten Knolle. Du kannst ihn zwar noch bedenkenlos essen, er ist jedoch nicht mehr frisch zu diesem Zeitpunkt und hat vermutlich schon an Geschmack eingebüßt.
- Knackig grüne Blätter: Auch die Blätter des Kohlrabi verraten dir etwas über seine Frische. Sind sie noch kräftig grün und knackig, dann handelt es sich um einen frischen Kohlrabi. Fühlen sich Blätter allerdings eher weich an oder welken bereits, dann liegt der Kohlrabi schon etwas länger und ist nicht mehr frisch.
- Die richtige Form: Die Form der Kohlrabi-Knolle hat nicht nur etwas mit der Optik der Pflanze zu tun. Ist die Knolle sehr länglich, dann hatte sie nicht genug Platz, um frei wachsen zu können. Denn je runder die Knolle ist, desto freier und besser konnte der Kohlrabi wachsen.
Wie bleibt Kohlrabi länger frisch?
Kohlrabi lässt sich bestens im Gemüsefach des Kühlschranks lagern. Dort hält er dann gut eine Woche. Wickelst du ihn dazu noch in ein feuchtes Tuch ein, sogar bis zu vier. Eine noch längere Haltbarkeit bekommst du, wenn du deinen Kohlrabi einfrierst.
Wozu passt Kohlrabi am besten?
In der deutschen Küche kommt Kohlrabi oft als Beilage zu deftigen Gerichten vor. Aber auch als klassisches Suppengemüse und in Eintöpfen macht er sich ganz hervorragend. Allerdings schmeckt er auch kalt richtig gut: Als Rohkost beweist er sich als knackiger Snack, der auch bei Kindern beliebt ist. Zusammen mit Äpfeln oder Möhren verwandelt er sich zu einem leckeren Rohkost-Salat. Und in der veganen Küche kommt er sogar als Fleischersatz zum Einsatz – und zwar als Kohlrabi-Schnitzel.
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Quellen:
https://www.gesundheit.gv.at/leben/ernaehrung/saisonkalender/alle/kohlrabi.html#inhaltsstoffe
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/pdf/tabelle_kohlrabi.pdf
https://www.lebensmittellexikon.de/k0000120.php
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/ernaehrung/lebensmittel/kohlgemuese-uebersicht/kohlrabi