Nudeln einfrieren: So bewahrst du Reste im Tiefkühlfach auf.
Lasagne, Auflauf oder die klassische Spaghetti Bolognese: Pasta ist äußerst vielfältig einsetzbar und passt zu zahlreichen kulinarischen Vorlieben. Wahrscheinlich ist es dir auch schon einmal passiert, dass du bei großem Hunger eine ausladende Portion gekocht hast und dann noch Reste übrig geblieben sind. Doch keine Sorge: Im Kühlschrank hält sich Pasta einige Tage. Und um sie länger haltbar zu machen, kannst du die Nudeln einfrieren. Wie genau das funktioniert und worauf du achten solltest, erfährst du hier.
Kann ich gekochte Nudeln einfrieren?
Ja, du kannst Nudeln gekocht einfrieren. Hast du einmal etwas zu viel Pasta gemacht, musst du diese nicht wegwerfen. Stattdessen kannst du die Haltbarkeit dieser Reste im Tiefkühler verlängern und sie einfach später essen. Das ist besonders praktisch, wenn nach einem anstrengenden Arbeitstag ein schnelles Abendessen ohne großen Aufwand parat sein soll.
Möchtest du gekochte Nudeln einfrieren, gehst du am besten so vor:
- Trocknen: Achte darauf, dass deine gegarte Pasta richtig trocken ist. Feuchte Nudeln werden nach dem Auftauen matschig.
- Abkühlen: Lass die Nudeln vor dem Einfrieren ordentlich abkühlen, damit dein Eisfach nicht beginnt aufzutauen.
- Abpacken: Gib deine Pasta in eine luftdicht verschließbare Dose oder einen Gefrierbeutel und beschrifte den Behälter mit Inhalt und Datum des Einfrierens. So hast du stets einen Überblick über deine Vorräte im Eisfach.
Wie lange sind gekochte Nudeln im Tiefkühler haltbar?
Dein Vorrat an gefrorenen Nudeln ist etwa drei bis vier Monate im Eisfach haltbar. Auch darüber hinaus können die Nudeln noch genießbar sein. Verlass dich nach dem Auftauen auf deine Sinne: Sehen sie normal aus? Riechen sie unverändert? Schmecken sie, wie sie sollen? Wenn ja, dann steht einem Genuss der Nudeln nichts im Wege.
Wie friere ich frische Nudeln ein?
Frische Nudeln selber machen ist zwar aufwändig, bietet aber ein ganz besonderes Geschmackserlebnis. Deshalb lohnt es sich auch, eine größere Menge davon zu zaubern und die zusätzlichen Portionen einfach einzufrieren. So kannst du von Spaghetti über Ravioli bis Lasagneplatten deine Lieblingsnudelsorte selber machen und portionsweise einfrieren:
- Portionieren: Lange Nudeln wie Spaghetti, Linguine oder Pappardelle wickelst du zu Nudelnestern. Tortellini, Ravioli oder Gnocchi legst du getrennt voneinander auf einen Teller oder ein Tablett.
- Vorfrieren: Gib deine portionierten Nudeln ins Tiefkühlfach und lass diese ein bis zwei Stunden anfrieren. Auf diese Weise kannst du die gefrorene Pasta später individuell und nach Bedarf entnehmen.
- Einpacken: Verpacke die vorgefrorene Pasta nun in eine luftdicht verschließbare Dose und beschrifte diese mit dem Einfrierdatum. So weißt du, wie lange die Nudeln bereits im Eisfach lagern.
Kann ich Nudeln mit Soße einfrieren?
Das solltest du wenn möglich vermeiden. Wenn du Nudeln mit Soße oder Pesto einfrieren möchtest, packst du diese besser getrennt ab. Denn die Feuchtigkeit der Soße sorgt sonst dafür, dass dein Gefriergut beim Auftauen matschig wird. Grund sind große Eiskristalle, die sich beim Einfrieren bilden und die Struktur der Pasta zerstören. Sind Nudeln und Soße bereits vermischt, lagerst du sie am besten im Kühlschrank und brauchst sie innerhalb weniger Tage auf.
Gefrorene Nudeln wieder auftauen: So geht’s.
Du kannst deine Nudeln entweder über Nacht im Kühlschrank auftauen oder sie aus dem Eisfach direkt ins kochende, gesalzene Wasser geben. Hast du vorgekochte Pasta eingefroren, braucht diese etwa zwei bis drei Minuten im Kochtopf. Rohe, selbstgemachte Nudeln müssen natürlich noch gekocht werden – das dauert je nach Nudelsorte acht bis zwölf Minuten.
Vorgekochte, tiefgekühlte Pasta kannst du auch in der Mikrowelle auftauen – das dauert etwa zwei bis drei Minuten.
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