Paprika einfrieren: So einfach geht's.
Es gibt sie in grün, gelb oder rot: Paprika sind optisch sowie geschmacklich sehr verschieden und passen zu Nudeln, Reis oder auch zu Fleisch. Hast du eine größere Menge gekauft, als du verarbeiten konntest oder war die Ernte in deinem Gemüsegarten sehr reichhaltig? Dann kannst du deine Paprika auch einfrieren. Wir erklären dir, was du dabei beachten solltest und wie du das Gemüse auf seine Lagerung im Tiefkühlfach vorbereitest.
Kann ich frische Paprika roh einfrieren?
Ja, das kannst du. Paprika darf zum Einfrieren roh bleiben. Es ist nicht notwendig, sie vorher zu kochen oder zu blanchieren. Allerdings wird ihre Zellstruktur beim Einfrieren zerstört, weshalb sie beim Auftauen matschig wird. Das liegt daran, dass sich beim Einfrieren große Eiskristalle im Fruchtfleisch bilden und dessen Struktur zerstören.
Aus diesem Grund sind gefrorene Paprika hauptsächlich zum Kochen geeignet und nicht mehr als knackiger Snack oder Zusatz im Salat. Dennoch ist es stets sinnvoller, übrig gebliebenes Gemüse einzufrieren, statt es verderben zu lassen.
Tipp: Achte beim Einfrieren deiner Paprika darauf, dass ihre Schale frei von Druckstellen und Schäden ist. Nur dann eignet sich das leckere Gemüse zum Haltbarmachen im Eisfach.
Kann Paprika auch im Ganzen eingefroren werden?
Im Grunde ist es schon möglich, eine Paprika im Ganzen einzufrieren. Es ist nur ziemlich unpraktisch. Da das Gemüse beim Auftauen matschig wird, ist es sinnvoller, es vorher zu portionieren. Schließlich ist das Schneiden von matschigen Zutaten deutlich mühsamer als von frischen. Ein weiterer Nachteil ist, dass eine ganze Paprika beim Einfrieren viel mehr Platz einnimmt, als eine in Würfel oder Streifen geschnittene.
Frische Paprika einfrieren: So gehst du dabei vor.
- Waschen: Bevor du deine rohe Paprika einfrieren kannst, musst du sie gründlich waschen, um Schmutz und eventuelle Pestizidrückstände zu entfernen. Besonders um den Stiel herum verstecken sich oftmals Reste, die Einfluss auf die Haltbarkeit haben.
- Entkernen: Entferne Stiel und Kerngehäuse des Gemüses. Wische einzelne Kerne ab. Zum Einfrieren ist es nicht notwendig, die Paprika zu schälen.
- Schneiden: Je nach Verwendungszweck kannst du die Paprika in Streifen, Würfel oder Ringe schneiden. Die Form kannst du nach deinen persönlichen Vorlieben wählen.
- Verpacken: Gib die Paprika in einen verschließbaren Gefrierbeutel oder eine luftdichte Dose. Beschrifte den Behälter mit dem Einfrierdatum und dem Inhalt.
Um Gefrierbrand zu vermeiden, kannst du deine Paprika vor dem Einfrieren auch vakuumieren. Je weniger Luft im Behälter ist, desto weniger Eiskristalle bilden sich im Fruchtfleisch. Friere am besten kleinere Portionen von deiner Paprika ein, damit du später beim Kochen individuell entscheiden kannst, wie viel du brauchst.
Gefüllte Paprika einfrieren: Geht das?
Ja, das geht! Gefüllte Paprikaschoten kannst du roh oder fertig gekocht einfrieren. Entscheidend ist neben der Schote selbst aber auch die Füllung. Eine mit Hackfleisch gefüllte Paprika kannst du beispielsweise einfrieren und innerhalb von etwa einem Monat aufbrauchen. Das ist besonders praktisch, wenn du dir etwa am Wochenende etwas Zeit nehmen möchtest, um eine größere Menge dieser Köstlichkeit vorzubereiten. Nach einem anstrengenden Arbeitstag musst du die eingefrorenen Schoten dann nur noch einzeln aus dem Gefrierfach nehmen und im Ofen garen.
Achtung: Sind nach dem Essen noch gefüllte Paprikaschoten zum Einfrieren übrig, solltest du sie vorher komplett abkühlen lassen. Sonst wärmen sie das Gefrierfach auf, das eine konstant kalte Temperatur haben sollte.
Wie lange ist gefrorene Paprika haltbar?
Du kannst eine gefrorene Paprika für etwa sechs Monate im Eisfach aufbewahren, bevor du sie aufbrauchen solltest. Hast du diese Zeit überschritten, ist das gefrorene Gemüse nicht automatisch ungenießbar. Es wird aber stetig an Geschmack und Qualität einbüßen. Die Kälte im Froster entzieht der Paprika Flüssigkeit, sodass sich beim Auftauen ihre Konsistenz und auch ihr Geschmack ändert.
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