Rotkohl einfrieren – Tipps für lange Haltbarkeit im Tiefkühler.
Er ist ein beliebtes Gemüse, das besonders in der kalten Jahreszeit gerne auf den Tisch kommt: Rotkohl, auch Blaukraut oder Rotkraut genannt. Bei einem ganzen Kohlkopf bleiben oftmals Reste übrig. Diese kannst du einfach nach einem Zwischenstopp im Eisfach genießen. So kannst du zu jeder Saison bereits vorbereitetes Wintergemüse in verschiedenen Gerichten verwenden. Hier erfährst du, wie du Rotkohl einfrierst und erhältst Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Haltbarmachung im Tiefkühlfach.
Kann man Rotkohl roh einfrieren?
Ebenso wie die meisten Kohlsorten solltest du frischen Rotkohl nur wenige Tage im Kühlschrank lagern. Möchtest du ihn für einen längeren Zeitraum aufbewahren, bietet sich das Einfrieren an. Es ist ohne großen Aufwand problemlos möglich. Am besten bleibt die Qualität des Rotkohls dabei erhalten, wenn du die Blätter vorher schneidest, kurz blanchierst und abschreckst.
Aber wenn es besonders schnell gehen soll, kannst du auch rohen Rotkohl einfrieren. Wasche ihn dazu gründlich, schneide ihn in Streifen oder Würfel und fülle ihn direkt in gefrierfeste Behälter. Beachte, dass der Rotkohl nach dem Auftauen deutlich weicher ist. Dieses Vorgehen eignet sich daher vor allem dann, wenn du ihn später zum Kochen verwendest.
Roh oder blanchiert einfrieren?
Rotkohl behält seine Struktur und Farbe besonders gut, wenn du ihn vor dem Einfrieren blanchierst. Der kurze Aufenthalt in kochendem Wasser tötet hitzeempfindliche Keime ab, sodass die Haltbarkeit des Kohls verlängert wird. Dazu werden Enzyme in den Zellen deaktiviert, die bei der Lagerung Farbe, Geschmack und Struktur der Blätter negativ beeinflussen. Auch die Nährstoffe bleiben so besser erhalten. Das gilt übrigens auch für anderen Kohlsorten, zum Beispiel wenn du Rosenkohl einfrieren möchtest.
Kann man auch gekochtes Rotkraut einfrieren?
Hast du deinen Rotkohl bereits gekocht und verarbeitet, kannst du die Reste ebenfalls im Eisfach aufbewahren. Wichtig ist, dass sie vor dem Einfrieren vollständig abgekühlt sind. So wird dein Gefrierschrank nicht unnötig erwärmt. Zum Auftauen lagerst du den gefrorenen Rotkohl am besten über Nacht im Kühlschrank. Durch das langsame Erwärmen bleibt die Konsistenz besser erhalten.
Rotkohl einfrieren: So geht’s.
Rotkohl lässt sich problemlos einfrieren und bleibt so lange frisch. Damit er seine Farbe, Konsistenz und Nährstoffe bestmöglich behält, sind einige Schritte wichtig. Hier erfährst du, wie du ihn optimal vorbereitest und richtig einfrierst.
- Vorbereiten: Entferne die äußeren Blätter, schneide den Kohlkopf in vier Teile und entferne dann den Strunk. Schneide den Rotkohl anschließend mit einem Messer oder einem Gemüsehobel in feine Streifen.
- Waschen: Gib die Streifen in ein Sieb und spüle sie gründlich mit kaltem Wasser ab, um Schmutz zu entfernen.
- Blanchieren (optional): Koche die Streifen etwa zwei bis drei Minuten in heißem Wasser und gib sie danach sofort in Eiswasser, um den Garprozess zu stoppen. Möchtest du rohen Rotkohl einfrieren, kannst du das Blanchieren überspringen.
- Abpacken: Lass den blanchierten Rotkohl gut abtropfen und fülle das Gemüse dann portionsweise in Gefrierbeutel oder andere geeignete Behälter. Drücke so viel Luft wie möglich heraus, um Gefrierbrand zu vermeiden.
- Beschriften: Notiere das Einfrierdatum und den Inhalt auf der Verpackung, damit du den Überblick behältst und den Kohl rechtzeitig verbrauchst.
Wie lange ist gefrorener Rotkohl haltbar?
Tiefgekühlter Rotkohl bleibt etwa sechs bis acht Monate haltbar, ohne an Qualität zu verlieren. Hast du den Rotkohl vor dem Einfrieren blanchiert, kann er sogar nach einem Jahr noch gut sein. Verlasse dich im Zweifelsfall auf deine Sinne und überprüfe den Rotkohl auf Veränderungen in Aussehen, Geruch und Geschmack:
Bei weißlich-grauen Flecken handelt es sich meist um Gefrierbrand. Sind nur wenige Stellen betroffen, kannst du diese entfernen und den Rest verwenden. Ein stechend säuerlicher oder fauliger Geruch bedeutet dagegen, dass der Kohl verdorben ist. Auch grüne, weiße oder schwarze Schimmelflecken, eine schleimige Konsistenz sowie ein bitterer oder ranziger Geschmack sind klare Zeichen dafür, dass du den Rotkohl entsorgen solltest.
Wie lange kann ich gekochtes Rotkraut einfrieren?
Wenn du gekochte Rotkohlgerichte oder Rotkohl aus dem Glas einfrierst, kann sich die Haltbarkeit deutlich verkürzen. Etwa drei bis sechs Monate kannst du gekochten Rotkohl im Tiefkühlfach meist aufbewahren. Das weichgekochte Kraut ist anfälliger für Keime und Bakterien. Beim Auftauen kann es schneller verderben oder seine Konsistenz und seinen Geschmack verändern.
So verwendest du gefrorenen Rotkohl.
Zum Kochen musst du den Rotkohl nicht vorher auftauen. Du kannst ihn direkt aus dem Gefrierfach in einen Topf geben. Möchtest du deinen Rotkohl vor der Zubereitung zum Beispiel marinieren, sollte er schonend im Kühlschrank auftauen. Das gilt auch, wenn du ihn für Salate benutzen möchtest.
Aufgepasst: Einmal aufgetaut, solltest du das Blaukraut nicht wieder einfrieren. Mit jedem Einfrieren und Auftauen leidet die Qualität des Gemüses.
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