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Kleines Kraftkorn: Was ist Amaranth?

Ob im Müsli, im Salat oder als Bratling: Amaranth ist ein äußerst wandelbares Lebensmittel. Die beliebten, kleinen Körner haben schon längst den Weg in zahlreiche Haushalte gefunden. Aber was ist Amaranth eigentlich genau? Wir verraten dir, was sich hinter dem Superfood verbirgt und wie du es zubereitest.

Was ist Amaranth?

Amaranth stand bereits bei den Azteken und Inkas auf dem Speiseplan. Die nährstoffreichen Körner erinnern an Getreide und lassen sich auch auf dieselbe Art und Weise zubereiten und weiterverarbeiten. Tatsächlich aber gehört Amaranth zur Pflanzengattung der Fuchsschwanzgewächse – somit ist es, wie auch Quinoa, ein sogenanntes Pseudogetreide.

Amaranth als Proteinquelle.

Nicht ohne Grund war Amaranth schon vor Jahrtausenden so beliebt: Dank ihrer wertvollen Inhaltsstoffe sind die kleinen Körner ein sinnvoller Bestandteil einer ausgewogenen und bewussten Ernährung. Sie sind – wie so viele Pseudogetreide – reich an Ballaststoffen und enthalten Kalzium sowie viel Eisen.

Darüber hinaus liefert Amaranth mit 16 Gramm Eiweiß pro 100 Gramm eine große Menge an Proteinen. Gerade für den Muskelaufbau oder bei einer veganen Ernährung ist eine ausreichende Proteinzufuhr unabdingbar.

Ein weiteres Plus, mit dem Amaranth punkten kann:

Als Pseudogetreide enthält es kein Gluten. Amaranth ist somit auch für Menschen mit einer Gluten-Unverträglichkeit geeignet.

Roh oder gepufft? Verschiedene Arten von Amaranth.

In den Regalen sieht man immer wieder verschiedene Arten von Amaranth. Für welche Variante du dich entscheidest, hängt unter anderem davon ab, wie du deinen Amaranth weiterverarbeiten möchtest.

Roher Amaranth.

Man kann Amaranth in kleinen Mengen roh essen, allerdings sind die Körner zum Teil schwer verdaulich und können sehr bitter schmecken. Sie sind also nur bedingt zum Verzehr geeignet. Den bitteren Geschmack wird man vor dem Kochen durch gründliches Waschen der Körner los und durch das Kochen oder Puffen werden sie leichter verdaulich.

Gekochter Amaranth.

Nach dem Waschen der Amaranth-Körner können sie gekocht werden und anschließend als Beilage zu Gemüse, im Salat oder im Auflauf gegessen werden.

Gepuffter Amaranth.

Die luftig-gepufften Körner schmecken besonders gut zu süßen Speisen, wie Müsli oder selbstgemachte Snackriegel.

Gepufften Amaranth selbst machen: Wusstest du, dass du gepufften Amaranth auch einfach selbst machen kannst? Gepuffter Amaranth ist nämlich nichts anderes als rohe Körner, die erhitzt wurden. Gib für die Amaranth-Pops den rohen Amaranth in eine Pfanne mit Deckel. Durch die Hitze platzen die Körner auf und werden wie Popcorn „gepufft.“

Amaranthmehl.

Gemahlener Amaranth wird als glutenfreie Mehlalternative beim Backen verwendet. Besonders gut lässt sich Amaranthmehl zu glutenfreiem Brot weiterverarbeiten.

Grundrezept: So bereitest du Amaranth zu.

Was ist für rohen Amaranth die passende Zubereitungsform? Ob für süße oder herzhafte Gerichte: Wir verraten dir, wie du aus den kleinen Körnern fertige Speisen zauberst.

  1. Zunächst wird der Amaranth in einem Sieb gewaschen. Wiederhole den Vorgang so lange, bis das Wasser klar ist.
  2. Bring derweilen die doppelte Menge an Wasser in einem Topf zum Kochen und gib den Amaranth hinzu.
  3. Je nachdem, wie du deinen Amaranth weiterverarbeiten möchtest, gibst du eine Prise Salz oder Zucker hinzu.
  4. Lass das Ganze kurz aufkochen, reduziere dann die Hitze und lass deinen Amaranth köcheln.
  5. Nach etwa 20 bis 30 Minuten nimmst du den Topf vom Herd und bedeckst ihn mit einem Deckel.
  6. Lass den Amaranth nun noch einige Minuten nachquellen.

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