Mit nachhaltiger Ernährung für einen zufriedenen Planeten.

Neben einer ausgewogenen Ernährung ist auch Nachhaltigkeit ein Thema, das in unserem Alltag immer wichtiger wird. Doch was macht eine nachhaltige und klimafreundliche Ernährung eigentlich aus und wie entscheide ich mich schon beim Einkauf bewusst für die passenden Produkte? Bei der Beantwortung dieser Fragen helfen wir dir gerne weiter. Erfahre mehr über Planetary Health, nachhaltige Landwirtschaft und weitere spannende Themen rund um nachhaltige Ernährung.

Was genau ist nachhaltige Ernährung?

Ein Bild eines grünen Teefeldes

Nachhaltigkeit rückt für uns immer mehr in den Fokus. Doch was bedeutet eigentlich nachhaltige Ernährung und funktioniert das auch, wenn ich meine Lebensmittel nicht als Selbstversorger anbaue? Ja klar, denn du musst weder deine Kartoffeln selbst ziehen noch einen Hühnerstall auf dem Balkon oder eine Kuh im Schlafzimmer haben, um dich nachhaltig zu ernähren.

Schon eine bewusste Entscheidung beim Einkaufen trägt zur Gesundheit unseres Planeten bei. Denn sich nachhaltig zu ernähren, bedeutet schlicht, dass dein Lebensmittelkonsum eine positive Auswirkung auf dich und die Umwelt hat sowie wirtschafts- und sozialverträglich ist. Das heißt, dass die Produkte in deinem Einkaufswagen unter menschenwürdigen Bedingungen produziert wurden, ohne der Umwelt oder den Verbrauchern zu schaden.

Planetary Health – die Basis für eine nachhaltige Ernährung.

Ein Bild eines dichten Waldes
Die Ernährung von uns Menschen wirkt sich direkt auf das Ökosystems unseres Planeten aus. Dieser Zusammenhang wurde durch die in den 90er Jahren erstmals aufgekommene Wissenschaftsdisziplin Planetary Health näher untersucht und im Planetary Health Report zusammengefasst. Daraus leiten sich verschiedene planetare Grenzen ab, die wir laut dem Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) unter anderem auch mit unserer Ernährung beeinflussen können. Dazu gehören zum Beispiel der Klimawandel, Biodiversität, die Süßwassernutzung, Landnutzung, Stickstoff- und Phosphorkreisläufe und noch einiges mehr. Doch was heißt das eigentlich?
Ein Feld bei Sonnenaufgang

Hier ein Beispiel: Etwa 35 % der weltweiten Lebensmittelerzeugung sind abhängig von bestäubenden Insekten wie etwa Bienen. Gibt es aufgrund bestimmter Düngemittel oder klimatischer Änderungen weniger Bienen, werden auch weniger Pflanzen bestäubt. Dies hat wiederum direkte Auswirkungen auf den Ernteertrag und unsere Lebensmittelversorgung.

Diese Erkenntnisse sind alle nicht neu. Denn schon vor 50 Jahren untersuchte bereits der Club of Rome den Zusammenhang zwischen unserer Ernährung und des Zustands unseres Planeten. In dem daraus resultierenden Bericht mit dem Titel „Die Grenzen des Wachstums“ wollte der Gründer des Clubs of Rome – Aurelio Peccei – zum Umdenken anregen. Seitdem ist es für den Verbraucher immer leichter geworden, im Alltag nachhaltige Kaufentscheidungen zu treffen und etwas für das Wohl unseres Planeten zu tun.

Ein Bild von einer ALDI Filiale mit Moos auf dem Dach und der Aufschrift Klimaschutz

ALDI Nord im Namen des Klimaschutzes.

Der Schutz unseres Planeten und die Einhaltung planetarer Grenzen gehen uns alle etwas an. Unser Ziel ist die Reduktion aller Emissionen, die aufgrund unserer Geschäftstätigkeit verursacht werden.

Das Bild einer Kuh mit der Aufschrift Haltungswechsel

Der Haltungswechsel bei ALDI Nord.

Unserer Meinung nach sollte Tierwohl eine Selbstverständlichkeit sein. Deshalb stellen wir unser Frischfleisch-Sortiment auf die Haltungsformen 3 und 4 um. Wie das aussehen wird, erfährst du hier.

Das Logo der ALDI Verpackungsmission

Unsere Verpackungsmission.

Lass uns gemeinsam etwas gegen Abfälle tun! Mit der ALDI Verpackungsmission werden wir weniger Verpackungsmaterial bei unseren Eigenmarken verwenden. Alle weiteren Ziele unserer Mission findest du hier.

Wie kann ich mich nachhaltig ernähren?

Eine nachhaltige und bewusste Ernährung ist schon durch kleine Umstellungen beim Einkaufen einfach umsetzbar. Dabei geht es hauptsächlich um die Vermeidung langer Transportwege und von Müll. Wir haben dir einige Tipps zusammengestellt, wie es mit der klimafreundlichen Ernährung spielerisch leicht klappt.

Mehr pflanzliche Produkte konsumieren.

Wähle nach Möglichkeiten weniger tierische Produkte für deine Mahlzeiten. Versuche dabei auch Sorten zu reduzieren, die in ihrer Produktion besonders viel Wasser brauchen. Dazu gehören beispielsweise Avocados, Spargel und Sojabohnen.

Regional und saisonal ernähren.

Nachhaltige Lebensmittel haben so kurze Transportwege wie möglich. Da natürlich nicht jeder zum Selbstversorger werden kann, ist die Alternative der Einkauf nach Saisonkalender. Verzichte im Winter lieber auf klassische Sommerbeeren wie etwa Erdbeeren oder Himbeeren. Reduziere außerdem deinen Konsum von importiertem Obst und Gemüse, das eine weite Anreise bis zu uns hat. Darunter fallen etwa Mangos, Granatäpfel und auch die Ananas.

Bedarfsgerecht einkaufen.

Zu einer nachhaltigen Ernährung gehört auch, Lebensmittel restlos zu verbrauchen und nicht wegzuschmeißen. 59 % der Lebensmittelabfälle entstehen laut Umweltbundesamt in Privathaushalten. Wir haben also in unserem eigenen Zuhause direkten Einfluss darauf, wie viel im Jahr weggeschmissen wird. Es ist durchaus sinnvoll, stets nur das einzukaufen, was du auch wirklich brauchst. Dazu gehört auch, dass auf deinem Teller hauptsächlich das landet, was du wirklich benötigst. Das ist nicht nur Teil einer bewussten Ernährung, sondern wirkt auch aktiv gegen die Überproduktion in der Lebensmittelindustrie. Denn diese richtet sich in ihren Produktionsmengen gezielt nach dem, was die Verbraucher auch kaufen.

Abgelaufene Lebensmittel kontrollieren.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) informiert dich darüber, wie lange ein Lebensmittel mindestens genießbar ist. Ist dieses überschritten, heißt das aber nicht, dass du das Produkt sofort wegschmeißen musst. Vertraue auf deine Sinne, bevor du dich dazu entscheidest, das Lebensmittel zu entsorgen. Sieht es noch intakt aus? Ist es weder faulig noch schimmelig? Riecht es noch einwandfrei? Dann probiere etwas davon. Ist auch der Geschmack in Ordnung? Dann kannst du das Produkt problemlos verbrauchen, statt es wegzuwerfen.

 

Vollkornvarianten wählen.

Die Weiterverarbeitung von Getreide erfordert diverse Arbeitsschritte, die wiederum Energie benötigen. Neben einer idealen Ergänzung durch Vollkorn auf deinem bewussten Speiseplan ist der reduzierte Einkauf von raffinierten Getreidearten auch einer nachhaltigen Ernährung sehr zuträglich.

 

Fisch und Meeresfrüchte aus nachhaltiger Fischerei.

 

Geangelter statt in Schleppnetzen gefangener Fisch ist nur eine attraktive Alternative, um etwas für die Gesundheit unseres Planeten zu tun. Um aktiv etwas gegen die Überfischung der Weltmeere zu tun, bieten sich auch Fischerzeugnisse aus Aquakulturen an. Zusätzlich könntest du auch vermehrt unsere heimischen Sorten auf deinen Speiseplan setzen. Forelle, Karpfen, Hecht oder Aal sind allesamt köstliche Speisefische und müssen keine lange Reise unternehmen, um auf deinem Teller zu landen.

 

 

Milchprodukte in Maßen genießen.

 

Für eine ausgewogene und bewusste Ernährung ist ein maßvoller Genuss von Milchprodukten bedeutend. Aus ihnen beziehst du Protein, Kalzium und essenzielle Aminosäuren, die dein Körper benötigt, um ordentlich zu funktionieren. Die Aufzucht und Versorgung der Küche, die die notwendige Milch liefern, kostet jedoch ebenfalls Ressourcen und Energie. Daher empfiehlt es sich für eine nachhaltige Ernährung, den Konsum von Milchprodukten zu reduzieren. Das Bundeszentrum für Ernährung empfiehlt davon täglich 3 Portionen. Dabei kannst du aber auch auf pflanzliche Ersatzprodukte ausweichen, sofern diese einen vergleichbaren Kalziumgehalt aufweisen.

 

 

Verpackungsmaterial beim Einkaufen vermeiden.

 

Einer der größten Müllerzeuger beim Einkaufen sind Einmalverpackungen, auf die der Verbraucher auch problemlos verzichten könnte. Hier hast du die größte Stellschraube, an der du zum Wohle der planetaren Gesundheit drehen kannst. Wähle zum Beispiel statt einer Plastiktüte eine Mehrwegtragetasche, um deinen Einkauf nach Hause zu tragen. Kaufe, wenn möglich, lose Äpfel statt der in Folie eingeschweißten Variante. Hast du die Wahl aus Mehrweg- und Einwegflaschen, entscheide dich für ersteres. Sogar beim Joghurt kannst du Verpackungsmüll einsparen: Entscheide dich gegen einen Becher mit Wegwerf-Plastikdeckel und besorge dir stattdessen einen Mehrwegdeckel, den du immer wieder zum Abdecken von angebrochenen Joghurtbechern nutzen kannst. Auch im Haushalt gibt es einige Möglichkeiten, Abfall zu vermeiden oder eine nachhaltige Option zu wählen. Nutze beispielsweise waschbare Putzlappen statt Zellstoffküchentücher oder kaufe dir eine Spülbürste mit Holz- statt Plastikgriff. Auch Backpapier ersetzt du ganz einfach. So gibt es zum einen wiederverwendbare Backmatten, die nach der Nutzung einfach abgespült werden. Oder du verzichtest ganz auf eine Unterlage auf dem Backblech und streichst es stattdessen vor dem Backen mit etwas Öl ein.

 

 

Leitungswasser trinken.

 

Mineralwasser in Flaschen legt in der Regel weite Wege zurück, um schließlich in deiner Küche zu landen. Dabei haben wir in Deutschland eine hervorragende Leitungswasserqualität! Es ist also eine besonders nachhaltige Entscheidung, auf frisches Wasser aus dem Hahn umzusteigen. Dieses kannst du auch problemlos mit einem CO2-Spender aufsprudeln oder mit Zitronenscheiben, Minze, frischen Beeren oder ein wenig Sirup aufpeppen.

 

 

Was macht eine nachhaltige Landwirtschaft aus?

Laut dem Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) hat sich seit den 60er Jahren die Anzahl der Menschen, die ein Landwirt mit seinen Erträgen ernährt, verachtfacht. Was zunächst richtig gut klingt, bringt aber auch Probleme mit sich. Diese stark optimierte und intensivierte Landwirtschaft hat zur Folge, dass Gewässer durch Dünger und Pestizide belastet und Böden durch die einseitige Bewirtschaftung nachhaltig geschädigt wurden. Ein Wandel zur nachhaltigen Landwirtschaft, um die Gesundheit von Böden, Nährstoffen, Wasser und Biodiversität zu erhalten, ist laut BZL eine der naheliegendsten Lösungen.

 

Folgende Aspekte machen eine nachhaltige Landwirtschaft aus:

Das Bild einer Packung Weidemilch
  • Es werden so wenig fossile, nicht regenerierbare Betriebsmittel wie möglich genutzt.
  • Die Erwirtschaftung findet überwiegend regional statt.
  • Schädliche Auswirkungen auf Artenvielfalt, Luft, Klima, Boden und Wasser sowie auf Mensch und Tier werden stetig reduziert und aktiv vermieden.
  • Es wird sichergestellt, dass der Bedarf an Nahrung und landwirtschaftlichen Rohstoffen sowohl heute als auch in Zukunft qualitativ und quantitativ gedeckt wird.
  • Eine nachhaltige Landwirtschaft ist gegenüber negativen Ereignissen wie etwa Klimaveränderungen oder starken Preisinstabilitäten wenig anfällig.
  • Es werden langfristige Beschäftigungsverhältnisse mit einem angemessenen Einkommen und unter würdigen Arbeitsbedingungen angestrebt.

Eine nachhaltige Ernährung mit ALDI Nord.

Frische, Regionalität und Nachhaltigkeit zum Original ALDI Preis – das erwartet dich in unseren ALDI Märkten. Täglich werden wir entsprechend des Saisonkalenders mit frischem Obst und Gemüse beliefert, damit bei dir daheim stets knackige Möhren, pralle Tomaten, saftige Äpfel und vieles mehr auf den Tisch kommt. Apropos Äpfel! Auch Hageläpfel, deren Schale nicht mehr ganz intakt ist, gehen bei uns noch in den Verkauf anstatt in den Müll. Entdecke noch mehr Möglichkeiten für eine nachhaltige Ernährung – gemeinsam mit ALDI Nord!

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